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Tag gegen Kinderarbeit: Tendenz steigend

Von Luis Nicolas Jachmann
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Tag gegen Kinderarbeit: Tendenz steigend
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Weltweit müssen rund 160 Millionen Kinder arbeiten - zwei Beispiele: In Guatemala ist die Kaffeeindustrie der Motor der Wirtschaft des zentralamerikanischen Landes. Und in Kambodscha setzen Viele auf die Fischerei. In beiden Sektoren und Staaten arbeiten etliche Kinder - oft viele Stunden am Tag, um der eigenen Familie finanziell unter die Arme zu greifen.

Alarmierende Zahlen

Am internationalen Tag gegen Kinderarbeit machen die Organisationen der Vereinten Nationen auf diese Problematik aufmerksam. Laut einer Statistik der UN sind 8,4 Millionen Kinder in den vergangenen Jahren dazugekommen.

"Wir schätzen, dass die Pandemie 108 Millionen Menschen und ihre Familien in Arbeitsarmut gestürzt hat. Unter diesen Umständen besteht die Gefahr, dass die Menschen auf Kinderarbeit zurückgreifen müssen, fast als Überlebensstrategie."
Guy Ryder
Generalsekretär Internationale Arbeitsorganisation

In Guatemala unterstützt die Welternährungsorganisation FAO Menschen im zentralamerikanischen Land dabei, der Arbeitslosigkeit zu entkommen und ausgerechnet in der Kaffee-Industrie eine Beschäftigung zu finden. Damit die Eltern für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen können. Und nicht die Kinder.