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Die Kinos öffnen wieder! Filmtipp: "Ich bin dein Mensch"

Von Anja Bencze mit DPA / Majestic Filmverleih
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Sandra Hüller und Dan Stevens in Maria Schraders ICH BIN DEIN MENSCH
Sandra Hüller und Dan Stevens in Maria Schraders ICH BIN DEIN MENSCH   -   Copyright  ©Christine Fenzl/Majestic
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Tom hat blaue Augen, einen entzückenden britischen Akzent und sieht aus wie "Downtown Abbey"-Darsteller Dan Stevens. Sprich: einfach perfekt, genau der Richtige.

Tom ist ein Roboter, der programmiert wurde, um Wissenschaftlerin Alma (Maren Eggert) zu gefallen. Sie soll das Leben mit dem Roboter als Partner im Rahmen eines Experiments austesten.

Obwohl sie an Tom zunächst überhaupt kein Interesse hat und dem Projekt insgesamt ablehnend gegenübersteht, muss Alma feststellen, der Funken doch irgendwie überspringt.

Der bessere Mensch 2.0

"Ich bin dein Mensch", der neue Film von Maria Schrader ("Unorthodox") ist eine köstliche Mischung aus romantischer Komödie und Arthouse-Film, der durchaus tief greifende Fragen aufwirft.

"Können wir als soziale Wesen mit jemand anderem eine Partnerschaft eingehen, der das alles nicht teilt, der in allem besser ist als wir? Können wir eine Partnerschaft eingehen mit jemandem, der nicht lebt? Der für nicht anders da ist eigentlich als uns glücklich zu machen? Der eigentlich der Mensch 2.0 ist? Der vielleicht sogar der bessere Mensch ist, zivilisierter als wir? Tom müsste man eigentlich die Menschenrechte aushändigen.

Und im Gegensatz zum Menschen hat Tom natürlich eine unendliche Wahrnahme und Aufmerksamkeit für Alma. Und das macht ihn gleichzeitig auch derart attraktiv!"

Ein Gedankenexperiment

Ihr Film sei eine Art Märchen, ein Gedankenexperiment, der sich auch mit der Frage beschäftigt, was genau wir eigentlich in einer Beziehung suchen.

Auf Perfektion programmiert macht sich auch der humanoide Roboter auf die Suche nach tieferen Gefühlen - und wird fündig.

"Er lernt, wie ein Mensch zu sein", meint Darsteller Dan Stevens. "Er wird immer menschlicher, am Anfang mehr Roboter, und am Ende ist er hoffentlich ein bisschen menschlicher."

Sehensenswert ist der Film auch, weil er uns ein Stück unbekanntes Berlin näherbringt. Maria Schrader durfte als erstes fiktionales Filmteam im neuen Pergamonmuseum und im Futurium drehen.

Auf der Berlinale hat dieser Film viele Menschen verzaubert. Ob Roboter die besseren Menschen sind und die (un)mögliche Liebesgeschichte ein Happy End hat, erfahren Sie ab sofort im Kino!