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Donald Tusk: Zurück in die polnische Politik

Donald Tusk: Zurück in die polnische Politik
Copyright Czarek Sokolowski/Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Christoph Debets
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Donald Tusk kehrt zurück in die polnische Politik. Ziel des ehemaligen EU-Ratspräsidenten und früheren polnischen Regierungschefs: Die Vorherrschaft der nationalkonservativen PiS brechen und Polen wieder auf einen proeuropäischen Weg führen. Die PiS bestätigte Jaroslaw Kaczynski als Parteichef.

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Der ehemalige EU-Ratspräsident und frühere polnische Regierungschef Donald Tusk kehrt zurück in die polnische Politik. Sein Ziel: Die Vorherrschaft der nationalkonservativen PiS brechen und Polen wieder auf einen proeuropäischen Weg führen.

Tusk: Hoffnungsträger für Polens Opposition

Der 64-Jährige übernimmt wieder die Führung der größten Oppositionspartei Bürgerplattform. Sein Comeback soll die Liberalkonservativen aus dem Jammertal herausführen, in dem sie sich seit Jahren befinden. Der Parteikonvent wählte Tusk in Warschau einstimmig zum Vize-Parteichef, bald soll er wieder Parteichef werden. Er tritt an gegen die nationalkonservative Regierungspartei PiS, über die Tusk sagt: «Heute regiert das Böse in Polen». 

Bestätigt als Parteichef der polnischen Nationalkonservativen : Jaroslaw Kaczynski

Die PiS hat zeitgleich ihren seit 18 Jahren amtierenden Vorsitzenden Jaroslaw Kaczynski mit großer Mehrheit bestätigt. Die Delegierten stimmten für eine weitere vierjährige Amtszeit des 72-Jährigen, Gegenkandidaten gab es nicht. 

Kaczynski gilt als der mächtigste Mann Polens, der das Land auf einen euroskeptischen und erzkonservativen Kurs gebracht hat. Von ihm heisst es, er brauche kein politisches Amt, um Polen zu regieren.

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