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Ab 19. Juli: Schottland kündigt vorsichtige Lockerungen an

Von Euronews mit dpa
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Ab 19. Juli: Schottland kündigt vorsichtige Lockerungen an
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In Schottland gelten ab der kommenden Woche weitere Corona-Lockerungen. Anders als in England sollen aber wegen wachsender Infektionszahlen in dem nördlichen britischen Landesteil nicht alle Corona-Regeln wegfallen.

Unter anderem die Maskenpflicht bleibe zunächst bestehen, teilte Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon mit. Auch die Weisung, wenn möglich von zuhause aus zu arbeiten, soll weiterhin gelten. Nachtclubs würden weiter geschlossen bleiben, bei privaten Treffen und öffentlichen Veranstaltungen gibt es Obergrenzen für die Teilnahme.

Zur Frage der Mund-Nasenbedeckungen möchte ich Ihnen nur Folgendes sagen: Wenn die Regierung meint, dass diese wichtig sind, und das ist der Fall, dann sollten wir das auch so machen.
Wichtige Maßnahmen sollten wir nicht aufheben, damit unser Leben einfacher wird und die Verantwortung der Öffentlichkeit überlassen.
Nicola Sturgeon
Erste Ministerin Schottlands

In Frankreich sieht sich Präsident Emmanuel Macron Kritik ausgesetzt – nach seiner Ankündigung, die Corona-Impfung für Personal im Gesundheitsbereich zur Pflicht zur machen. Bis Mitte September haben Angestellte in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie Arbeitskräfte mit Kontakt zu Risikopatienten Zeit, sich impfen zu lassen.

Ab Mittwoch nächster Woche wird auch in Kinos und Theatern ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Nach Macrons Fernsehansprache buchten gleich mehr als 20.000 Bürger pro Minute einen Impftermin.

Delta-Variante in Frankreich bei rund 60 Prozent

Bisher sind etwa 53 Prozent der Menschen in Frankreich mindestens einmal gegen Corona geimpft. Die Anzahl der Neuansteckungen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche war in Frankreich über Wochen zurückgegangen.

Seit Ende Juni steigt sie aber wieder. Zuletzt lag der Wert landesweit bei etwa 35, in mehreren Départements überstieg er die 50er-Marke. Die Delta-Variante des Coronavirus macht offiziellen Angaben zufolge knapp 60 Prozent aller Neuinfektionen aus.

Niederlande: Impftempo bleibt hoch

In den Niederlanden ist die Impfbereitschaft höher – hier stehen sogar 12-17-Jährige Schlange, um die Immunisierung zu erhalten. Ein Jugendlicher hat sie gerade hinter sich: "Es ist geschafft, das ist gut", sagt er. Jetzt müssten sie noch 15 Minuten warten und dann könnten sie gehen. Die Erleichterung ist spürbar.

Die Zahl der Neuinfektionen in 24 Stunden lag in dem Land zuletzt bei rund 8.000. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 29 Jahre würden jetzt infiziert. Da sie aber weniger häufig schwer an Covid erkranken, steigt die Zahl der Patienten in Krankenhäusern noch nicht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei rund 265 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt dieser Wert aktuell 7,1.