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Aiwanger will sich nicht impfen lassen - 7 Tweets

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Von Euronews
Hubert Aiwanger von den Freien Wählern - ARCHIV
Hubert Aiwanger von den Freien Wählern - ARCHIV   -   Copyright  Lino Mirgeler/AP
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Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Das hat der Politiker der Freien Wähler in einem Interview mit dem Deutschlandfunk bestätigt. Aiwangers Devise lautet: "Mein Köper, darüber entscheide ich selbst. Das letzte Wort liegt bei mir."

"Man muss auch kein Geheimnis darum machen, dass man auch im persönlichen Umfeld von Fällen hört, die massive Impfnebenwirkungen haben." sagte der 50-Jährige und weiter: "da bleibt einem schon das eine oder andere Mal die Spucke weg". Er wolle mit der Impfung warten, bis er selbst überzeugt sei, dass eine Impfung für ihn ganz persönlich sinnvoller sei, als ungeimpft zu bleiben.

Offenbar verliert Bayerns Regierungschef Markus Söder, der sich weiterhin für strenge Corona-Regeln einsetzt, langsam die Geduld. "Ich habe für die Argumente kein Verständnis", sagte der CSU-Chef zu Aiwangers Impf-Weigerung.

Auf Twitter ist Aiwanger am Dienstagabend unter den Trending Topics. Viele meinen, der Chef der Freien Wähler sei auf Stimmenfang und wolle Impfskeptiker und Querdenker auf seine Seite ziehen. Hubert Aiwanger ist auch der Spitzenkandidat der Freien Wähler bei der Bundestagswahl.

Cem Özdemir von den Grünen fordert mit dem Hashtag #Aiwanger alle zum Impfen auf.

Redet sich Aiwanger etwa "um Kopf und Kragen"?

Das mit dem "mein Körper gehört mir" kommt einigen Frauen irgendwie bekannt vor.

Andere erinnern an zuvorige Äußerungen von Aiwanger.

Einige nehmen die Debatte mit Humor.

In Deutschland sind etwa die Hälfte der Erwachsenen inzwischen vollständig gegen Covid-19 geimpft, doch zuletzt war das Impftempo ins Stocken geraten. In Bayern liegt die Impfquote unter dem Bundesdurchschnitt.