EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Kommission zu Mord an Caruana Galizia in Malta: Der Staat hat versagt

Die Journalistin Caruana Galizia wurde im Oktober 2017 durch die Explosion einer Autobombe getötet.
Die Journalistin Caruana Galizia wurde im Oktober 2017 durch die Explosion einer Autobombe getötet. Copyright Jonathan Borg/Photo by Jonathan Borg
Copyright Jonathan Borg/Photo by Jonathan Borg
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Regierung von Malta trägt eine Mitschuld am Mord an der Journalistin Caruana Galizia. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsausschuss.

WERBUNG

In Malta sieht ein Untersuchungsausschuss eine Mitschuld der Regierung an der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia. Die Regierung habe dabei versagt, die Journalistin vor Gefahren für ihr Leben zu beschützen, heißt es in dem Bericht der unabhängigen Kommission. In den obersten Regierungsriegen habe sich in den Jahren bis 2017, als Galizia getötet wurde, eine "Kultur der Straffreiheit" entwickelt.

Auf einer Pressekonferenz entschuldigte sich Ministerpräsident Robert Abela im Namen Maltas bei Galizias Familie. Mit Blick auf die Ermordung sprach er von einem "hässlichen Moment in der Geschichte Maltas.

Abelas Vorgänger Joseph Muscat reagierte mit Zurückhaltung auf die Ergebnisse des Berichts, wie er auf Facebook schrieb.

Die Journalistin wurde bei einem Autobombenanschlag getötet. Die 53-Jährige prangerte in ihrem Blog wiederholt Korruption auf der Mittelmeerinsel an. Die Prozesse gegen den mutmaßlichen Drahtzieher des Mordes sowie mehrere daran beteiligte Männer laufen derzeit.

Weitere Quellen • AFP, dpa

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Neue Festnahmen im Mordfall Caruana Galizia

Kosovo-Sondergericht: 18 Jahre Haft für Kriegsverbrecher "Wolf"

US-Journalist steht in Russland wegen Spionage vor Gericht