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Schischows Freunde geben Minsk die Schuld an seinem Tod

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Von Euronews mit AP, dpa
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Nach dem Tod des belarussischen Aktivisten Witali Schischow in der Ukraine vermuten seine Mitstreiter, dass der belarusische Geheimdienst KGB für seinen Tod verantwortlich ist.

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Nach dem Tod des belarussischen Aktivisten Witali Schischow in der Ukraine versammelten sich Dutzende von Menschen vor der belarussischen Botschaft in Kiew.

Seine Freunde und Mitstreiter vermuten, dass der belarussische Geheimdienst KGB für seinen Tod verantwortlich ist, um die Opposition einzuschüchtern. Der Leiter seiner Exil-Organisation „Belarussisches Haus in der Ukraine“, Jurij Schtschutschko, gibt eindeutig dem Regime in Minsk die Schuld:

"Das war eine Hinrichtung. Eine abscheuliche, bösartige Hinrichtung eines Menschen, der mehr verdient hat als all jene, die dem Regime von Alexander Lukaschenko dienen ... Ich wiederhole, dass es eine Schau-Hinrichtung war, um alle Aktivisten in der Ukraine einzuschüchtern."

Schischow war im Herbst des vergangenen Jahres aus Angst vor den autoritären Behörden seines Landes in die Ukraine geflohen, nachdem er an regierungskritischen Protesten teilgenommen hatte. In der Ukraine gründete er die Initiative „Belarussisches Haus in der Ukraine“, die sich um Belarussen kümmert, die vor den Repressionsmaßnahmen von Machthaber Alexander Lukaschenko fliehen mussten.

Schischow war erhängt in einem Park nahe seinem Wohnort gefunden worden, nachdem er von einem Lauf nicht zurückgekommen war.

Die ukrainische Polizei ermittelt wegen Mordverdachts. Es seien persönliche Gegenstände und Schischows Mobiltelefon gefunden worden. An Schischows Leiche seien Schrammen an Nase, Knie und Brust festgestellt worden. Weitere Untersuchungen müssten zeigen, ob diese Verletzungen von Schlägen stammten.

Vor seinem Tod hatte Witali Schischow berichtet, dass er sich seit seiner Flucht ständig überwacht fühle, auch sei er vor Entführung oder Mord gewarnt worden.

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