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Doch Corona- und Impf-Skeptiker bei der "FreeParade" in Zürich?

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Von Euronews mit NZZ, NAU.CH, Blick
Zürich im Lockdown - Archiv
Zürich im Lockdown - Archiv   -   Copyright  Ennio Leanza/AP
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Die sogenannte "Free Parade" in Zürich war als Event für 5.000 Teilnehmende angemeldet - unter dem Motto "Love Peace Liberty". Laut Polizei nahmen etwa 350 Personen an der Parade teil. Wie nau.ch und Blick berichten, war in Gruppen von Corona-Skeptikern zu der Veranstaltung eingeladen worden. Es sollten aber keine Transparente zu Corona mitgebracht werden.

Doch laut Medien waren die "Freiheitstrychler" mit ihren Kuhglocken bei der Parade vertreten. Sie machen gegen die Coronaregeln mobil und erklären ihre Ziele auf ihrer Internetseite folgendermaßen: "Gegründet von einer Gruppe engagierter Urschweizer setzen wir uns mit Herz und Hand für unsere verfassungsmässigen Rechte ein. Diese werden heute von Teilen der Politik und von Teilen der Behörden mit Füssen getreten."

Auf der Facebook-Seite der Free Parade ist vor allem von Liebe die Rede.

Organisatorin Clara Fragale erklärt im Video auf 20 Minuten, Ziel der Free Parade sei es, die Lebensfreude zurück auf die Straße und Positivität zurückzubringen. Es gebe viele depressive Menschen auf der ganzen Welt, bei der Free Parade gehe es nur um positive Botschaften und um Freiheit.

Free Parade ist nicht Street Parade

Die Organisatoren der Street Parade, der größtenTechno-Party der Welt, haben sich von der Free Parade distanziert. Die Street Parade, bei der mehr als eine Million Menschen durch die Schweizer Metropole tanzen, gab es zuletzt am 10. August 2019.

Die traditionelle Street Parade ist auch in diesem Sommer der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Nur in den Clubs wird 2021 gefeiert - nicht auf der Straße.

In der NZZ erklärt Street-Pararde-Chef Joel Meier zur "Free Parade", dass diese mit der Street Parade nichts zu tun habe: "Ich habe keine Ahnung, was diese Veranstaltung ist, und sie hat auch keinerlei Zusammenhang mit der Street Parade. Das Programm, esoterische Vorträge und Yoga-Unterricht, klingt jedenfalls nicht nach einer Party."