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Bitter für Kalifornien: Durstige Mandeln schaden der Umwelt

Mandeln
Mandeln Copyright CRISTINA QUICLER/AFP or licensors
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Von euronews
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80 Prozent der weltweit geernteten Mandeln stammen aus dem US-Bundesstaat. Die Bäume brauchen viel Wasser, und das ist in Kalifornien knapp.

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Mandeln sind in Kalifornien ein Milliardengeschäft. 80 Prozent der weltweit geernteten Steinfrüchte stammen aus dem US-Bundesstaat. Der Mandelanbau braucht riesige Mengen Wasser, fast 15 000 Liter Wasser je ein Kilo Mandeln, das letztlich verkauft wird.

Um den Wasserbedarf zu decken und für Dürren gewappnet zu sein, wurden Tiefbrunnen gebohrt. Die Behörden in Kalifornien haben die Wasserentnahme eingeschränkt. Die Landwirtschaft ergriff Maßnahmen, um unnötigen Wasserabfluss einzudämmen und auf diese Weise Verschwendung zu verhindern. Aber DIE Lösung für Kaliforniens Mandeln wurde bisher nicht gefunden. Tom Stokely, Mitglied eines Wasserschutzverbandes, sieht schwarz.

„Das Wasser in Kalifornien ist im Eimer. Durch den Klimawandel, die Dürre und die Hitzewellen, die wir erleben, wird sich sehr schnell etwas ändern. Falls nicht, geht unser Bundesstaat zugrunde. Wir müssen etwas tun“, so Stokely.

Zwischen Mitte der 1990er Jahre und 2020 ist der Mandelanbau in Kalifornien erheblich gewachsen und nimmt mittlerweile eine Fläche von fast 6500 Quadratkilometern ein. Wasserknappheit und Dürre haben da landwirtschaftlich beträchtliche Auswirkungen.

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