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Gespräche zwischen Union und Grünen: positiv, aber Fortsetzung offen

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Von Andrea Büring
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Pressekonferenz nach gemeinsamen Gesprächen zwischen Union und FDP (5.10.2021)
Pressekonferenz nach gemeinsamen Gesprächen zwischen Union und FDP (5.10.2021)   -   Copyright  ODD ANDERSEN/AFP or licensors
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Zweieinhalb Stunden Sondierungsgespräche zwischen der Union und den Grünen. Konstruktiv, ehrlich und sachlich habe man miteinander gesprochen, hieß es bei der abschließenden Pressekonferenz. Es gebe Einendes wie auch Trennendes. Konkretes verlautete nicht.

Die Vorsitzenden der Grünen Robert Habeck und Annalena Baerbock sprachen von weit entfernten Positionen, wenn es um Gesellschaftspolitik geht - wie in der Migrationspolitik.

In anderen Bereichen gibt es gemeinsame Anliegen wie die Modernisierung unseres Landes mit Blick auf die Digitalisierung und auch die ökologische Transformation. Und diese Ernsthaftigkeit hat die letzten zweieinhalb Stunden stark geprägt.
Annalena Baerbock
Grünen-Chefin

Dass Jamaika überhaupt eine Chance hat, wird bezweifelt. Stärkste Kraft wurde bei der Bundestagswahl Ende September - wenn auch nur knapp - die SPD. In den letzten Tagen gab es bereits mehrere Gesprächsrunden, bei denen alle Beteiligten zur Verschwiegenheit verpflichtet wurden. Doch aus dem Treffen zwischen Union und FDP sickerten Inhalte durch...

Schön ist das nicht. Also ich habe auch etwas gelesen über das Gespräch zwischen der SPD und den Grünen. Das ist nicht gut, wenn's passiert.
Armin Laschet
CDU-Chef

Aber man habe sich mehr mit der Frage beschäftigt, wie kann man diese Riesenaufgaben, die im Moment vor Deutschland liegen, lösen könne, sagte CDU-Chef Armin Laschet. Deshalb hätten auch Personalfragen keine Rolle gespielt.

Damit mag er auf seine eigene Zukunft angespielt haben. Denn die scheint nur gesichert, wenn es nach Jamaika geht. Am Zug sind jetzt erstmal die Königs- oder auch Koalitionsmacher, die Liberalen und die Grünen, die über die nächsten Schritte beraten wollen.