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Zurück im Irak: "Die Polen ließen uns nicht durch"

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Copyright Maxim Guchek/BelTA via AP
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Von Euronews
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Sie wollten nach Deutschland. Sie dachten, über Belarus wäre es leicht.

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In der Stadt Sulaymaniyah im irakischen Kurdistan sind viele wieder zurück, nachdem sie es auf ihrem Weg nach Europa bis an die belarussisch-polnische Grenze geschafft hatten. Miran schon zum zweiten Mal.

Miran Mustafa Hassan besitzt einen Friseursalon in der Stadt. Er erzählt: "2017 wollte ich zum ersten Mal nach Europa, habe es aber über die Türkei nicht geschafft. Diesmal hatten sie gesagt, es sei leicht, die Belarussen lassen euch durch nach Polen, dann seid ihr schnell in Deutschland. So liest man es auf Facebook, über Belarus nach Deutschland. Die belarussischen Polizisten haben uns nichts getan, sie sagten uns nur, da könnt ihr nach Polen, doch die Polen ließen uns nicht durch."

Seine Reise an die polnische Grenze hat ihn an die 4000 Euro gekostet. Er glaubt, er wird nun im Irak weiter seinen Kunden die Haare schneiden, noch einmal möchte er nicht soviel Geld zahlen. 

Die Jessidin Saina Khalaf ist zurück von der polnischen Grenze und wieder im Flüchtlingslager im Irak, wo sie und ihre gesamte Familie seit 2014 leben. Sie sagt: "13 Tage lang waren wir an der Grenze zu Polen, jede Nacht wollten die Belarussen uns weiterschicken. Wir sagten ihnen, wir haben Alte und Kranke in der Gruppe und Kinder, wir können nicht so schnell. Den jungen Migranten zeigten sie, wo sie den Zaun aufschneiden sollten, um nach Polen zu kommen."

Ihr Mann entschied dann, sich und die Familie doch lieber wieder zurückfliegen zu lassen. Saina meint, wenn sie etwas zu sagen hätte, würde sie es gerne noch einmal versuchen, auch wenn es anstrengend war. Hier im Lager, meint sie, würden sie immer arm bleiben.

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