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Friedensnobelpreisträger Ressa und Muratow in Oslo ausgezeichnet

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Von Euronews  mit dpa
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Friedensnobelpreisträger Ressa und Muratow in Oslo ausgezeichnet
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Die Friedensnobelpreise für das Jahr 2021 wurde während einer Zeremonie im Rathaus von Oslo an die beiden Journalisten Maria Ressa und Dmitry Muratow überreicht. Die Philippinerin und der Russe erhalten den diesjährigen Preis für ihren Einsatz im Kampf für die Meinungsfreiheit in ihren Ländern.

Auch im Jahr zwei der Corona-Pandemie läuft bei den Nobelpreisverleihungen einiges anders ab als gewöhnlich. Wegen der Corona-Lage und damit verbundenen Beschränkungen waren nur 200 Gäste bei der Osloer Zeremonie geladen. Ein festliches Nobelbankett am Abend muss ganz ausfallen.

Die mehrfach ausgezeichnete Maria Ressa ist Chefredakteurin des Online-Nachrichtenportals Rappler, sie gilt als scharfe Kritikerin des philippinischen Präsident Rodrigo Duterte. Dmitri Muratow ist Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung "Nowaja Gaseta".

Auch Vertreter des Friedensnobelpreisträgers des Vorjahres, das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), waren bei der Zeremonie dabei. Das Welternährungsprogramm wurde für seine Bemühungen zur Bekämpfung des Hungers und seinen Beitrag zur Verbesserung der Friedensbedingungen in konfliktbetroffenen Gebieten ausgezeichnet. Außerdem wurde seine Rolle als treibende Kraft hervorgeboben, den Einsatz von Hunger als Kriegswaffe zu verhindern.

Der Friedensnobelpreis wird als einziger der Nobelpreise in Oslo vergeben, alle anderen werden traditionell in Stockholm überreicht. Normalerweise werden alle Preisträger am 10. Dezember ausgezeichnet, dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel.