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Bilder von Überwachungskamera sind weg: IAEO hat Fragen an den Iran

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Von Euronews  mit dpa
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IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi
IAEO-Generaldirektor Rafael Grossi   -   Copyright  Michael Gruber/AP Photo

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hat sich besorgt gezeigt hinsichtlich verschwundener Aufzeichnungen einer Überwachungskamera im Iran. Die Kamera befindet sich in einer Werkstatt für Nukleartechnologie in Karadsch westlich von Teheran.

IAEO-Chef Rafael Grossi sagte auf einer Pressekonferenz in Wien, dass man Zweifel habe: "Wenn der Iran und die IAEO zustimmen, werden wir Zugang zu diesen Informationen bekommen. Das war die Vorbedingung, nach der dieses Abkommen unterzeichnet wurde. Und ich nehme an, dass das Abkommen zustande kommt, wenn die Sanktionen aufgehoben werden, aber das müssen andere entscheiden."

Gespräche zwischen USA und Iran

In der Werkstatt werden moderne Zentrifugen zur Anreicherung von Uran hergestellt. Die Technologie ist sowohl für Atomreaktoren als auch für Atomwaffen relevant. Am Mittwoch gab die IAEO bekannt, dass sie erstmals seit Monaten ihre Kameras in Karadsch warten und austauschen darf.

Seit Ende November verhandeln Diplomaten aus Teheran und Washington in Wien wieder über das Abkommen, das die Entwicklung von iranischen Atomwaffen verhindern soll. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China vermitteln zwischen beiden Seiten.

Ziel ist die Aufhebung von US-Sanktionen und die Einschränkung des iranischen Atomprogrammes gleichermaßen. Es wird erwartet, dass die Gespräche nach dem Freitag für die Feiertage unterbrochen werden.