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Die besten Momente des Sportjahres 2021

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Von Andrew Robini
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Die besten Momente des Sportjahres 2021
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Auch wenn das Jahr 2020 wegen Covid-19 einzigartig war in der Welt des Sports, so hat auch das Jahr 2021 Fans und Athleten an ihre Grenzen gebracht - und uns dennoch einige herausragende Momente beschert.

Die Spiele in Tokio fanden inmitten der wiederaufflammenden Pandemie und ohne Zuschauer statt. Aufgrund von Sicherheitsbedenken blieben viele Anwohner den Spielen fern - eine logistische Herausforderung.

Athleten aus aller Welt glänzten dennoch: Der Italiener Lamont Marcell Jacobs sorgte für eine der größten Überraschungen. Er holte im 100-Meter-Finale Gold. Die Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah gewann als erste Frau sowohl über 100 als auch über 200 Meter Gold.

Beim Schwimmen zeigte der 18-jährige Tunesier Ahmed Hafnaoui der Sportwelt, dass Märchen wahr werden können. Er gewann über 400 Meter Freistil. Auch Caeleb Dressel, Emma McKeon, Katie Ledecky und Ariarne Titmus erfüllten alle Erwartungen.

Von Tom Daleys Freudentränen bis hin zu Simone Biles, die ihre mentale Gesundheit über die Chance stellt, Geschichte zu schreiben - Tokio lieferte einige emotionale Momente. Und es gesellten sich vier neue Sportarten zur olympischen Familie.

Nach 17 Wettkampftagen führten die USA die Gesamtwertung vor China und Japan an. Trotz der Pandemie hielten die Athleten zusammen und schafften es, die Welt in Zeiten der Ungewissheit zu vereinen

Eine Fußball-EM mit vielen Überraschungen

Ein sportliches Großereignis jagte das nächste. Italien übertraf 2021 die Hoffnungen seiner Fans, als es sich in Wembley den EM-Titel 2020 holte.

Nach einem Jahr Pause kehrten die Fans in die Stadien zurück und konnten ihre ganze angestaute Fußballleidenschaft wieder so richtig ausleben - mit Folgen für die Pandemieentwickung zwar, aber die eingefleischten Fans wollten sich die EM-Freude nicht nehmen lassen. 

Das Turnier wurde im Achtelfinale so richtig spannend: Spaniens 5:3-Sieg gegen Kroatien war ein Genuss für die Zuschauer:innen, während die Schweiz Weltmeister Frankreich in einem dramatischen Elfmeterschießen rauskickte. 

Nach der bestandenen Nervenprobe ging England voller Optimismus in das Spitzenspiel, doch es sollte nicht sein: Italien glich den frühen Treffer von Luke Shaw aus. Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland hat sich Italiens beeindruckende Mischung aus Jugend und Erfahrung ausgezahlt: Italien wurde Europameister, der sechste Titel bei einem großen Turnier, eine Auszeichnung für Roberto Mancini und seine Spieler.

Tennis-Krimi in New York

Der härteste Formel 1-Meisterschaftskampf seit Jahren, Lionel Messi bei PSG, Tadej Pogačar, der seinen zweiten Tour-de-France-Titel in Folge gewann, oder auch die MotoGP-Legende Valentino Rossi, der sich emotional aus dem Sport verabschiedete - 2021 war besonders …hätte aber noch viel mehr sein können. 

Denn es fehlte der Rekord, auf den alle gewartet hatten: Nach seinem überragenden Erfolg bei den Australian und French Open sowie in Wimbledon hatte Novak Djokovic die Chance, als erster Mann seit 52 Jahren alle vier Tennis-Majors zu gewinnen. So lange hatte niemand mehr bei den Männern alle großen Turniere innerhalb eines Kalenderjahres gewonnen.

Doch dann traf der Serbe Djokovic im Finale auf der US Open auf Daniil Medvedev. Mit seiner Niederlage hat verflor er die Chance, Roger Federer und Rafael Nadal als Tennisspieler mit den meisten Grand-Slam-Titeln zu überholen.

Dafür gewann der 34-Jährige die Herzen des New Yorker Publikums, als er bitterlich in sein Handtuch weinte. 

Die drei Schwergewichte Novak Djokovic, Roger Federer und Rafael Nadal liegen derzeit mit jeweils 20 Grand-Slam-Titeln gleichauf und gehen damit in ein 2022, das mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Katar und den Olympischen Winterspielen in Peking ein weiteres spannendes Sportjahr verspricht.

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