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Fast 127.000 in Italien: Sprunghafter Anstieg der Corona-Infektionen

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Von Euronews  mit ANSA
Menschen in der Innenstadt von Rom in Italien
Menschen in der Innenstadt von Rom in Italien   -   Copyright  Andrew Medichini/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Die Kurve der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus zeigt in Italien steil nach oben. So sieht wohl das exponentielle Wachstum aus, vor dem viele Expertinnen und Experten gewarnt haben - verursacht durch die Omikron-Variante des Coronavirus.

Viel mehr Ansteckungen, aber weniger Tote als vor einem Jahr

An diesem 30. Dezember melden die Gesundheitsbehörden 126.888 bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Gleichzeitig sind 156 Covid-19-Patientinnen und -Patienten an Covid-19 verstorben. Am Mittwoch waren es noch rund 98.000 Neuinfektionen gewesen.

Wie schon zu Beginn der Pandemie ist die norditalienische Lombardei besonders stark betroffen.

Die Situation in den Krankenhäusern ist auch in der Hauptstadt angespannt. "Wir werden mit Anfragen für Krankenhauseinweisungen überschwemmt (...) Der Druck ist konstant", sagt der Direktor des Krankenhauses Casalpalocco in einem Vorort von Rom, gegenüber AFP. Sein Krankenhaus versorgt derzeit 111 Patienten bei einer Kapazität von 120 Betten, davon 35 auf der Intensivstation,. "Diese Situation dauert im Großen und Ganzen bereits seit einem Monat an. Wir sind systematisch voll". erklärt Dr. Marchese.

Italien ist Hochrisikogebiet

Deutschland hat Italien - und auch Kanada - jetzt auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Wer nicht komplett geimpft ist, muss nach der Einreise aus einem Hochrisikoland in Quarantäne.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte am Mittwochabend beschlossen, die Coronaregeln zu verschärfen. Der Regierungschef will auch, dass im neuen Jahr nur noch Geimpfte zur Arbeit gehen dürfen. Schon seit dem Sommer gilt für italienische Beschäftigte 3G - d.h. sie müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein - und das mit dem GREEN PASS nachweisen.

Zudem soll ab dem 10. Januar im öffentlichen Nahverkehr, in Restaurants und in Hotels 2G gelten - so dass diese also nur für Geimpfte und Genesene erlaubt sind.