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"Partygate": Immer mehr Tories fordern Boris Johnsons Rücktritt

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Von Euronews  mit dpa
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"Partygate": Immer mehr Tories fordern Boris Johnsons Rücktritt
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Die Luft wird dünner für den britischen Premier. Nach neuen Vorwürfen in der "Partygate"-Affäre werden die Rücktrittsforderungen gegen Boris Johnson lauter – auch aus den eigenen Reihen.

Queen trauert, Downing Street feiert

Immer wieder soll in der Downing Street gefeiert worden sein – trotz Corona-Lockdowns und wie zuletzt bekannt wurde auch mitten in der Staatstrauer um Prinz Philip vergangenen April.

Immer mehr Tories sprechen sich deshalb für Johnsons Rückzug aus, darunter der konservative Abgeordnete Andrew Bridgen: "Das Verhalten des Regierungsteams um Johnson zeigt, dass sie denken, sie könnten tun, was sie wollten. Während der Rest der Bevölkerung tun muss, was man uns sagt. Das ist absolut inakzeptables Verhalten – für mich, die Wähler und vor allem für jemanden, der ein Land regiert. Johnsons Position ist nicht mehr haltbar."

In Boris Johnsons Wahlkreis in West-London sorgen die Party-Vorwürfe für geteiltes Echo. "Ich find es absolut peinlich, dass jemand, der eigentlich ein Vorbild sein sollte, seine eigenen Regeln bricht. Ganz ehrlich, ich finde das verachtenswert", sagt ein Mann.

Eine Frau findet dagegen: "Wenn man Maske trägt, Abstand hält und die Hände wäscht, dann ist es doch ok, wenn man sowas in seinem Garten veranstaltet.“

Untersuchungsergebnis diese Woche

Doch eine Party im Regierungssitz während die Queen um ihren Mann trauert - das könnte ein Skandal zu viel gewesen sein. Mit Spannung wird das Ergebnis einer Untersuchung der Party-Affäre erwartet. Bestätigt sie die schweren Vorwürfe, könnte es eng werden für Johnson. Beobachter gehen momentan aber nicht davon aus, da die Untersuchung von Johnson-Vertrauten geleitet wird.