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Na warte, Polarlicht. Wir kriegen dich!

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Von su  mit AP
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Na warte, Polarlicht. Wir kriegen dich!
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Grüne Lichter flackern über den Himmel bei St. Petersburg. Für die Leute unten auf der Erde ist es genau das, was sie sehen wollen.

Das Polarlicht – oder Aurora Borealis – ist ein spektakuläres Naturphänomen, das von Zeit zu Zeit den Himmel ganz im Norden der Erde leuchten lässt.

Eine Gruppe russischer Enthusiasten sucht nach den besten Polarlicht-Orten und wartet dort im Winter auf das beste Bild – manchmal jahrelang.

Natalya Krapkina, Gründerin des Vereins der Polarlichtjäger aus St. Petersburg: 

„Ich habe vor langer Zeit angefangen, Polarlichter zu jagen, im Jahr 2015. Ich fuhr mit der Familie auf der Engels-Avenue und sah die Polarlichter über mir. Aber weil die Stadt hell erleuchtet war, war es unmöglich, gute Fotos zu machen.“

Also ziehen die Aurora-Jäger aus den Städten hinaus in die Dunkelheit des Landes, damit die städtische Lichtverschmutzung das Phänomen nicht in den Schatten stellt.

Klim Kolchin aus St. Petersburg:

"Dies ist das erste Mal, dass ich die Lichter sehe. Davon träume ich seit Jahren."

Ein anderer wartete zwei Jahre lang auf sein bisher bestes Polarlicht.

Roman Abramintsev, Polarlichtjäger seit 2019:

“Mein schönstes Polarlicht war im September oder Oktober 2021, das war am Ladoga-See. Wir waren zufällig da und da hieß es dass es Lichter geben würde und man einen klaren Himmel finden sollte. Das haben wir gemacht. Wir waren wenige, die sehr lebhafte Lichter sahen. Ich rannte um den Bus herum und weinte, weil ich dieses Farbenspiel zum ersten Mal sah."

Wie Polarlicht entsteht? Dazu braucht es sogenannten Sonnenwind - einen Strom geladener Teilchen -, die mit dem Erdmagnetfeld wechselwirken.

Und wenn der Frühling kommt, machen die Polar-Lichtshows Pause und ihre Anhänger müssen wieder auf dunklere Nächte warten.

su mit AP