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Gefechte in Charkiw und Cherson - Kiew bereitet sich auf den großen Angriff vor

Gefechte in Charkiw und Cherson - Kiew bereitet sich auf den großen Angriff vor
Copyright Pavel Dorogoy/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Euronews mit DPA/AP/AFP
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Am Morgen meldeten ukrainische Medien Gefechte in Charkiw und in der südukrainischen Stadt Cherson. Diese soll sich Moskau zufolge inzwischen unter russischer Kontrolle befinden. Von ukrainischer Seite wurde dies bislang nicht bestätigt.

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Ukrainische Soldaten patrouillierten in der Nacht  in den Straßen von Kiew. Während sich die Einwohner der Stadt Luftschutzbunkern und Kellern verschanzt haben und auf das Schlimmste gefasst machen, mehren sich Berichte über Angriffe in Wohngebieten.

Die russischen Streitkräfte haben ihren Beschuss auf städtische Gebiete ausgeweitet und vor "Präzisionsangriffen auf strategische Ziele" in Kiew gewarnt.

Der am Dienstag auf Satellitenbildern gesichtete gigantische russische MilitärKonvoi hat seine Fahrt in Richtung Kiew offenbar verlangsamt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Belagerungskarawane handelt, die über genügend Waffen verfügt, um die Hauptstadt zu umzingeln und abzuschneiden.

Selenskyj bezeichnet Beschuss von Charkiw als Kriegsverbrechen

Beim Raketenangriff auf den Fernsehturm in Kiew wurden mindestens fünf Menschen getötet, Die Ausstrahlung der Fernsehprogramme war kurzzeitig unterbrochen. Die Struktur des Sendeturms soll aber intakt geblieben sein.

Den Beschuss der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw bezeichnete Präsident Wolodymyr Selenskyj als Kriegsverbrechen bezeichnet . Der Internationale Gerichtshof wird sich in der kommenden Woche mit dem Vorwurf befassen. Am Morgen meldeten ukrainische Medien erneut Gefechte mit der russischen Armee in Charkiw und in der südukrainischen Stadt Cherson. Diese soll sich Moskau zufolge inzwischen unter russischer Kontrolle befinden. Von ukrainischer Seite wurde dies bislang nicht bestätigt.

"Hören Sie zuerst auf, Menschen zu bombardieren und verhandeln danach"

Der ukrainische Staatschef, der bei seiner Rede vor dem Europäischen Parlament mit stehenden Ovationen bedacht wurde, sagte, sein Land kämpfe ums Überleben. Vor der zweiten Runde der Friedensgespräche an diesem Mitwoch sagte der ukrainische Staatschef: "Dialog ja - aber hören Sie zuerst auf, Menschen zu bombardieren und verhandeln Sie erst danach."

Überall in der Ukraine organisiert sich derweil der Widerstand. Kämpfer und Einwohner mobilisieren sich, um ihr Land auf jede erdenkliche Weise und um jeden Preis zu verteidigen.

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