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Bahnhof Przemysl: Kuscheltiere für geflohene Kinder

Kleiner Junge aus der Ukraine in Przemysl in Sicherheit
Kleiner Junge aus der Ukraine in Przemysl in Sicherheit Copyright Euronews
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Von Monica Pinna
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Euronews-Reporterin Monica Pinna berichtet aus der polnischen Grenzstadt Przemysl.

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Es ist 21 Uhr am Bahnhof Przemysl in Polen an der Grenze zur Ukraine. Der dritte Zug des Tages mit Menschen, die vor dem Krieg fliehen. Viele waren mehrere Tage und Nächte unterwegs, sie sind müde, traumatisiert, aber jetzt wenigstens in Sicherheit.

Der Zug ist gerade aus Odessa am Schwarzen Meer gekommen. An Bord sahen wir fast ausschließlich Frauen und Kinder.

Zusätzlich zu den Bemühungen der polnischen Behörden und der Nichtregierungsorganisationen sind Privatpersonen hier, polnische Bürgerinnen und Bürger, die einfach nur helfen wollen und diese Menschen willkommen heißen. Alle bekommen Essen und Trinken. Alle werden untergebracht. Für die Kinder sind Kuscheltiere gespendet worden.

Eine freiwillige Helferin erzählt: "Wir sind seit 9 Uhr morgens hier, jetzt ist es 21 Uhr, es war ein langer Tag, es war voll, so viele Menschen sind hier. Es ist überwältigend. Die Bemühungen der polnischen Bevölkerung, zusammenzukommen und zu helfen, das ist absolut unglaublich, und irgendwie haben wir es geschafft, und es ist schön, das zu sehen."

Auch die Deutsche Bahn hilft. Ukrainische Flüchtlinge dürfen kostenlos an ihren Bestimmungsort reisen.

Auch die U-Bahnen und Busse in vielen großen Städten lassen die Flüchtlinge umsonst fahren, wie in Berlin zum Beispiel:

Eine Million Menschen sind in weniger als einer Woche aus der Ukraine in die Nachbarländer geflohen. Eine Zahl, die stündlich wächst.

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