EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

5 Tonnen schwere Militärdrohne stürzt in Zagreb ab: Kam sie aus der Ukraine?

Das Bild vom 11. März zeigt den Aufprall-Ort eines unbemannten Flugobjekts nahe der kroatischen Hauptstadt Zagreb.
Das Bild vom 11. März zeigt den Aufprall-Ort eines unbemannten Flugobjekts nahe der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Copyright AFP
Copyright AFP
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

In der Nacht auf Freitag ist am Stadtrand von Zagreb eine Militärdrohne aus Sowjetzeiten abgestürzt. Es gab keine Verletzen aber wohl einen lauten Knall vom Aufprall.

WERBUNG

Eine große Militärdrohne ist am Donnerstagabend am Rande der kroatischen Hauptstadt Zagreb abgestürzt, wie Ministerpräsident Andrej Plenković bestätigte.

Berichten zufolge gab es keine Verletzten, allerdings sei bei dem Aufprall eine laute Explosion zu hören gewesen.

Die unbemannte Drohne aus der Sowjetära sei von Osten her über den ungarischen Luftraum nach Kroatien gelangt, sagte Plenković bei dem EU-Treffen in Versailles.

Es sei unklar, ob sie von russischen oder ukrainischen Truppen stamme.

Militärexperten der Zeitschrift "The War Zone" identifizierten die raketenähnliche Drohne jedoch als eine Tuk-141, die derzeit von den ukrainischen Streitkräften eingesetzt wird.

Der nationale Sicherheitsrat Kroatiens traf sich mit den Verteidigungs- und Sicherheitsminister:innen und erklärte, dass eine strafrechtliche Untersuchung im Gange sei.

Die Drohne sei vom ungarischen Luftraum aus mit einer Geschwindigkeit von 700 Kilometern pro Stunde und in einer Höhe von 1300 Metern in den kroatischen Luftraum eingedrungen, so die Regierung.

Man werde mit der NATO zusammenarbeiten, um die Umstände zu klären, hieß es.

Der Bürgermeister von Zagreb, Tomislav Tomašević, sagte, es sei von entscheidender Bedeutung, "herauszufinden, wer das Flugzeug gesteuert hat und woher es kam, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert".

Er sagte, Teile des Flugobjekts seien an mehreren Stellen verstreut und es sei erstaunlich, dass niemand verletzt worden sei.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Militärmanöver im Pazifik: Russland und China halten gemeinsame Übung ab

Kurioser Empfang am D-Day: Britische Fallschirmspringer müssen Pässe vorzeigen

120 Jahre Entente Cordiale: Frankreich und Großbritannien tauschen Wachen aus