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Italien nicht bei Fussball-WM in Katar nach 0:1 gegen Nordmazedonien - "Schlechter als Schweden"

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Von Euronews  mit dpa
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Italiens Spieler nach der Niederlage gegen Nordmazedonien in Palermo
Italiens Spieler nach der Niederlage gegen Nordmazedonien in Palermo   -   Copyright  Antonio Calanni/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Schon wieder: Für Europameister Italien ist der WM-Traum geplatzt. Es ist ein nationales Drama in Italien, das sich an den Schlagzeilen der italienischen Presse ablesen lässt.

Bereits 2018 nicht in der Endrunde

Il Corriere della Sera schreibt von einem "Desaster für den Sport in Italien". Denn nach 2018 ist das Land zum zweiten Mal nicht bei der Fußball-WM dabei. Die Nationalelf hat sich nach der 0:1-Niederlage gegen Nordmazedonien in Palermo nicht für die Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert.

Auf Twitter schreibt das Blatt aus Mailand sogar vom niedrigsten jemals erreichten Niveau des italienischen Fußball (schlechter als Korea).

"Schlechter als Schweden" titelt La Repubblica nach dem Match der Azzurri gegen Nordmazedonien.

256 Tage nach dem EM-Triumph von Wembley ist Italien aus allen WM-Träumen gerissen worden. "So wie die EM die schönste Erfahrung meines Lebens war, war dies die größte Enttäuschung. Wir können nichts sagen, das ist der Fußball. Manchmal passieren unglaubliche Dinge und es ist passiert", sagte Nationaltrainer Roberto Mancini nach dem sensationellen 0:1 gegen Außenseiter Nordmazedonien im Playoff-Halbfinale.

Über seinen möglichen Abschied wollte er noch nichts sagen. "Wir werden sehen - die Enttäuschung ist zu groß, um über die Zukunft zu sprechen", sagte der 57-jährige Coach am späten Donnerstagabend. "Es ist schwer, an solche Dinge zu denken. Es wird nicht einfach in den nächsten Tagen."

Für Nordmazedonien geht es nun im Playoff-Finale am Dienstag gegen Cristiano Ronaldos Portugiesen, die gegen die von Kuntz trainierte Türkei mit 3:1 (2:0) gewannen.

Auch Türkei und Österreich raus, Schweden und Wales weiter dabei

Auch die Türkei scheiterte in den Play-Offs. Die Mannschaft des deutschen Trainers Stefan Kuntz verlor mit 3:1 gegen Portugal. Enttäuschung auch für die Mannschaft aus Österreich: Nach einer 1:2-Niederlage gegen Wales ist der WM-Traum ausgeträumt. 

Die Waliser müssen aber noch bis Juni auf ihren Gegner warten, da die Ukraine erst dann ihr Halbfinale gegen Schottland bestreiten soll. Die FIFA hatte das Spiel wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verlegt.

Auch Schweden bleibt im Rennen um ein WM-Ticket. Das Team gewann gegen Tschechien in Stockholm 1:0 (0:0) nach Verlängerung und reist nun zum Playoff-Finale nach Polen. Das Team um Weltfußballer Robert Lewandowski war kampflos weitergekommen, da die FIFA die russische Auswahl wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine suspendiert hatte.