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Militärjunta droht "Feinden" mit Vernichtung

General Min Aung Hlaing, Chef des Militärrats, inspiziert die Truppen anlässlich des 77. Tags der Streitkräfte in Naypyitaw, am 27.03.2022
General Min Aung Hlaing, Chef des Militärrats, inspiziert die Truppen anlässlich des 77. Tags der Streitkräfte in Naypyitaw, am 27.03.2022 Copyright Aung Shine Oo/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Aung Shine Oo/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von euronews
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Während einer Machtdemonstration des Militärs mit Parade und Waffenschau sagte der oberste General der Junta, die Armee werde ihre "Feinde vernichten". Die USA erließen neue Sanktionen gegen Militärs aus Myanmar.

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Es war eine Machtdemonstration des Militärs in Myanmar in der Hauptstadt Naypyitaw anlässlich des Jahrestags der bisher blutigsten Niederschlagung von Demokratieprotesten im Land. Panzer fuhren auf, Soldaten grüßten die oberste Armeeführung, so auch deren Chef General Min Aung Hlaing. Der sagte in einer Ansprache, das Militär werde seine "Feinde vernichten".

USA: Sanktionen gegen Junta

Zuletzt hatten Soldaten Dutzende Häuser in drei Dörfern im Norden des Landes niedergebrannt. Das haben Anwohner und lokale Medien berichtet. Beobachtern zufolge soll die Junta in jüngster Zeit Schwierigkeiten bei der Durchsetzung ihrer Vorgaben gehabt haben.

Die Vereinigten Staaten haben am Freitag weitere Sanktionen gegen Militärs angekündigt. Die Armee in Myanmar hatte am 1. Februar 2021 geputscht und somit die Macht an sich gerissen.

Verbrechen des Militärs auch vor 2021

Erst kürzlich hat die US-Regierung das Vorgehen des Militärs in Myanmar gegen die muslimische Minderheit der Rohingya im Jahr 2017, also vor dem Putsch, verurteilt und offiziell als "Völkermord" bezeichnet. Vor nun fünf Jahren waren Hunderttausende Angehörige der Minderheit von der Armee aus dem Land vertrieben worden. Viele von ihnen wurden getötet.

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