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Wahlkampfendspurt in Frankreich: Noch eine Woche lang auf Stimmenfang

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Von euronews
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Auf der Pappe der Demonstrantin in Nantes steht unter Macrons Kopf: Friss Deine Reichen. Und unter Le Pens Kopf: Mach Deine Faschisten kalt.
Auf der Pappe der Demonstrantin in Nantes steht unter Macrons Kopf: Friss Deine Reichen. Und unter Le Pens Kopf: Mach Deine Faschisten kalt.   -   Copyright  SEBASTIEN SALOM-GOMIS/AFP

Frankreich zählt die Tage bis zur zweiten Runde der Präsidentschaftswahl herunter. Fast 49 Millionen Menschen sind am kommenden Sonntag aufgerufen, zwischen Amtsinhaber Emmanuel Macron und seiner Herausforderin Marine Le Pen zu entscheiden.

Wer holt Melenchons Stimmen?

Umfragen sehen Macron knapp vorne. Als mitentscheidend gilt, wer sich vor allem den Großteil der Stimmen sichert, die in der ersten Runde auf den drittplatzierten Linkspolitiker Jean-Luc Melenchon entfielen. Und auch dem Fernsehduell zwischen Macron und Le Pen am Mittwoch wird viel Bedeutung beigemessen.

Le Pen sagte: „Wenn das jetzt die Zeit ist, in der über die beiden Projekte debattiert wird, muss man auch Macrons Bilanz erwähnen. Ja, das wird ein entscheidender Augenblick des Wahlkampfes.“

Gegen Rechtsextremismus, gegen Le Pen und gegen Macron

Vor fünf Jahren überzeugte Le Pen beim direkten Aufeinandertreffen mit Macron nicht, was erheblich zu ihrer damaligen Nichtwahl und dem Sieg des jetzigen Präsidenten beitrug. Die Klima- und Umweltpolitik war im bisherigen Wahlkampf eher ein Randthema.

„Ich war niemals klimaskeptisch. Ich habe ein Projekt, das genau der Umwelt und der Ökologie Rechnung trägt“, so Le Pen.

Macron will noch schnellere und grundlegendere Änderungen

Umweltverbände sind auch mit Macrons Handeln in diesem Bereich nicht zufrieden. Der Präsident setzt sich zur Wehr. „Wir haben die biologische Vielfalt geschützt und haben innerhalb von fünf Jahren den Ausstoß an Treibhausgasen um zwölf Prozent verringert. Wir waren da doppelt so schnell wie die beiden vorherigen Präsidenten“, rief Macron auf einer Wahlkampfveranstaltung in Marseille.

Die Veränderungen gingen allerdings nicht schnell genug vonstatten, sagte Macron. Er wolle das Leben der Menschen noch grundlegender ändern, kündigte er an.