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Zurück aus der Schweiz: Putins Geliebte Kabajewa in Moskau aufgetaucht

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Von Euronews  mit AFP, Daily Mail
Sonnenuntergang in Moskau, wo Alina Kabajewa bei einem Sportevent gesichtet wurde
Sonnenuntergang in Moskau, wo Alina Kabajewa bei einem Sportevent gesichtet wurde   -   Copyright  Alexander Zemlianichenko/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine Ende Februar hatte sich Alina Kabajewa laut Medienberichten im Tessin in der Schweiz aufgehalten. Die 38-Jährige gilt als die Geliebte von Russlands Präsident Wladimir Putin. Die beiden sollen vier gemeinsame Kinder haben, darunter Zwillinge, die Berichten zufolge in der Schweiz geboren wurden.

Alina Kabajewa hat Olympiamedaillen in rhythmischer Sportgymnastik gewonnen und auch schon zuvor - vor allem in ihrer Zeit als Politikerin der Regierungspartei - Turniere organisiert. Jetzt ist sie bei Proben der Wohltätigkeitsveranstaltung "Alina Festival" - die an diesem Samstag stattfindet - in der VTB Arena in Moskau zusammen mit jungen Sporlerinnen gesichtet worden. Im russischen Fernsehen sollen Teile des Events vor dem 9. Mai ausgestrahlt werden.

Während einige meinen, Putins Geliebte sei wohl vor der Kritik am Krieg aus der Schweiz geflohen, könnte Alina Kabajewas persönliches Erscheinen auch als Zeichen der vermeintlichen "Normalität" in Russland organisiert sein. Dabei dürfen Sportlerinnen und Sportler aus Russland wegen des Kriegs in der Ukraine an vielen internationalen Wettbewerben nicht teilnehmen.

Ekaterina Sirotina, Cheftrainerin der russischen Junioren-Nationalmannschaft in Rhythmischer Sportgymnastik, postete auf Instagram Bilder der 38-jährigen Alina Kabajewa bei der Probe für die Sportveranstaltung.

Die META-Netzwerke Instagram und Facebook sind in Russland offiziell als "extremistisch" eingestuft worden und seit Mitte März gesperrt.

Mehrere Journalist:innen meinen, Kabajewa sehe verändert aus. Auch die Daily Mail spekuliert über den "new look" der Putin-Freundin.

In einer Petition, die mehr als 60.000 unterschrieben haben, war die Schweiz dazu aufgefordert worden, Alina Kabajewa wegen Putins Krieg in der Ukraine aus dem Land auszuweisen.