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Ukrainische Soldatengattinnen bitten den Papst um Hilfe

Juliya Fedosiuk und Kateryna Prokopenko, Gattinnen ukrainischer Soldaten, sprachen mit dem Papst
Juliya Fedosiuk und Kateryna Prokopenko, Gattinnen ukrainischer Soldaten, sprachen mit dem Papst Copyright NIcole Winfield/AP
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Von euronews
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Bei einer Generalaudienz im Vatikan riefen die beiden Frauen das Oberhaupt der katholischen Kirche auf, im Krieg zu vermitteln.

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen sieht ein Ende des Krieges in der Ukraine noch in weiter Ferne. In Wien sagte António Guterres vor dem Beginn einer UNO-Tagung unter seiner Leitung im Beisein von Bundespräsident Alexander Van der Bellen:

„Für uns ist klar, dass es augenblicklich keine Möglichkeit gibt, ein Friedensabkommen oder einen vollumfänglichen Waffenstillstand zu erreichen“, so Guterres.

Die Ukraine bat die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz um Hilfe, um Verwundete aus dem nach wie vor umkämpften Stahlwerk in Mariupol herauszubringen.

Die dort ausharrende ukrainische Einheit veröffentliche Aufnahmen Verwundeter und berichtet von kaum vorhandener medizinischer Versorgung und von Nahrungsmittelknappheit. Sie drängte auf Hilfe. Hunderte hätten mit ihrem Kampf das Stahlwerk, die Ukraine und die gesamte zivilisierte Welt verteidigt, heißt es in der Veröffentlichung der Einheit.

„Wir haben dem Papst gesagt, dass 700 unserer Soldaten verwundet sind"

Zwei Frauen ukrainischer Soldaten sprachen während einer Generalaudienz kurz mit Papst Franziskus. Sie wollten das Oberhaupt der katholischen Kirche zum Handeln bewegen.

Juliya Fedosiuk, Frau eines ukrainischen Soldaten, berichtete: „Wir haben dem Papst gesagt, dass 700 unserer Soldaten verwundet sind. Sie leiden unter Wundbrand, es gab Amputationen, ihre Fleischwunden heilen nicht. Viele von ihnen sind tot. Wir konnten sie nicht nach christlicher Sitte begraben. Wir bitten den Papst um Hilfe, Vermittler in diesem Krieg zu sein und die Verwundeten über den grünen Korridor entkommen zu lassen.“

Die beiden Ukrainierinnen baten den Papst eigener Aussage nach, in ihr Heimatland zu kommen und mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sprechen. Was Papst Franziskus auf das Ansuchen entgegnete, wurde nicht bekannt.

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