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Ukrainischer Armee gehen Waffen aus

Ukrainische Streitkräfte
Ukrainische Streitkräfte Copyright Alexei Alexandrov/ AP
Copyright Alexei Alexandrov/ AP
Von Julika Herzog mit AFP
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Den ukrainischen Streitkräften fehlt es an Waffen und Munition.

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Im Donbas leistet die ukrainische Armee weiter Widerstand, wie hier mit von den USA gelieferten militärischen Überwachungsdrohnen.

Ukrainern fehlen Waffen und Munitionen

Doch während die russischen Streitkräfte in Sjewjerodonezk und auch in Charkiw weiter Fortschritte verzeichnen, geht den ukrainischen Soldaten die Munition aus. Sie sind mehr denn je auf die militärische Hilfe des Westens angewiesen.

Die Ukrainer fordern Lieferungen schwerer moderner Waffensysteme- und dies schnell. Viele ihrer Waffen stammen noch aus der Sowjetzeit.

"Wir brauchen mehr modernere Geschütze, weil unsere Feinde Artillerie mit großer Reichweite haben", erklärt Major Oleksandr von der 45. Artillerie-Brigade. 

Wie lange kann Ukraine noch standhalten?

Russlands Artillerie ist derjenigen der Ukraine klar überlegen. Es stellt sich die Frage, wie lange die Ukraine der Feuerkraft Russlands ohne Unterstützung aus dem Westen standhalten kann. Das Schicksal der Ukraine wird davon abhängen, wie schnell und in welcher Menge die Waffenlieferungen des Westens eintreffen.

"Wir machen unsere Partner täglich darauf aufmerksam, dass nur eine ausreichende Anzahl moderner Artillerie für die Ukraine unseren Vorteil und ein Ende der russischen Folter des ukrainischen Donbas sichern kann", so der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj.

Russische Waffensysteme werden repariert

Die ukrainische Armee steht im Donbas unter Druck und erleidet hohe Verluste. Da ausreichender Waffen-Nachschub aus dem Westen weiter fehlt, muss improvisiert werden. Bis die erhoffte Hilfe kommt reparieren deswegen ukranische Soldaten erbeutete oder zurückgelassene russische Panzer und Waffensysteme.

Doch auch hier fehlt vor allem die Munition für die sowjetischen Artilleriegeschütze, weil russische Militärschläge die ukrainische Rüstungsindustrie stark getroffen haben.

ontlinie arbeiten Zivilisten und Soldaten. Die russischen Bombenangriffe zwangen die Werkstätten zur Schließung, aber die Soldaten boten vorübergehend Arbeit an. Durch den Vormarsch der Ukraine an der Südfront, die in den vergangenen Tagen ein Dutzend Dörfer befreit hat, dürfte es reichlich Arbeit geben.

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