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Ob Paris, Rom oder Athen - Metropolen werden von Urlaubern überrannt

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Von Euronews mit AFP, AP
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Touristinnen posieren vor dem Louvre im Paris am 20. Juni 2022
Touristinnen posieren vor dem Louvre im Paris am 20. Juni 2022   -   Copyright  Francois Mori/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Die klassischen europäischen Urlaubsziele sind wieder schwer im Kommen und liegen damit in einem weltweiten Trend. Nach Berechnungen der Weltorganisation für Tourismus der Vereinten Nationen (UNWTO) sind die weltweiten Ankünfte von Reisenden im ersten Quartal um 182 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Und in Paris tummeln sich bereits wieder so viele Urlaubende wie 2019 vor der Pandemie. Serge Cachan ist der Präsident der Hotelkette Astotel und freut sich über das so nicht erwartete Zwischenergebnis: "Alle Fachleute haben uns gesagt, dass wir zwei, drei, vier Jahre warten müssen, bevor wir das Niveau von 2019, 2018 wieder erreichen. Das waren sehr gute Jahre. Es hat ein paar Wochen, ein paar Monate gedauert, seit dem 15. Februar, nicht nur zur Stabilisierung, sondern um das beste Ergebnis zu übertreffen, das wir je hatten."

Großer Andrang am Kolosseum

In Rom lassen sich die Urlaubshungrigen auch nicht von der seit Tagen anhaltenden Hitzewelle abschrecken. Die Nationale Hotelvereinigung sprach von einem Tsunami an Buchungen vor allem aus den USA seit dem Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen im April.

Florian Thierfelter ist aus Dresden nach Rom gereist: "Für mich war die größte Herausforderung hier, mich an das Tragen der Maske bei dem heißen Wetter zu gewöhnen und daran, dass es viele Leute gibt, die die Maskenpflicht ignorieren und dass es generell voll ist."

Menschenschlangen vor der Akropolis

Beeindruckend ist auch der Ansturm auf die Akropolis. Als Haupgrund für den Boom nannte die griechische Regierung den Wegfall der Corona-Beschränkungen.

Athen-Urlauberin Jenny stammt aus Kolumbien: "Wenn man sich erinnert, wie leer und tot alles war, ist es schön zu sehen, dass alles wieder in Schwung kommt und die Menschen wieder reisen und draußen sein können."

Das griechische Tourismusministerium sorgt sich allerdings um negative Einflüsse wie den Krieg in der Ukraine, die Inflation und die Energiekrise, die den herrschenden Ansturm abschwächen könnten.

Eine vollständige Erholung des globalen Urlaubsmarktes zeichnet sich laut der Weltorganisation für Tourismus frühestens für Ende 2024 ab.