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Nach monatelangen Massenprotesten: Sri Lanka hat neuen Interimspräsidenten

Premier Wickremesinghe (rechts) wird als Interimspräsident vereidigt.
Premier Wickremesinghe (rechts) wird als Interimspräsident vereidigt. Copyright Sri Lankan President's Office via AP
Copyright Sri Lankan President's Office via AP
Von Euronews mit dpa, afp
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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In Sri Lanka ist Premierminister Ranil Wickremesinghe als Interimspräsident vereidigt worden. Er wolle für Recht und Ordnung sorgen, erklärte er in seiner Antrittsrede.

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In Sri Lanka ist Premierminister Ranil Wickremesinghe als Übergangspräsident vereidigt worden. Er wolle für Recht und Ordnung sorgen, erklärte er in seiner Antrittsrede. 

Wahl eines neuen Präsidenten kommende Woche

Zudem rief er alle Parteien auf, sich auf eine Einheitsregierung zu einigen. Wickremesinghe bleibt wohl nur bis zur nächsten Woche im Amt – dann soll ein neuer Präsident gewählt werden.

Zuvor hatte das Parlament den Rücktritt von Staatsoberhaupt Gotabaya Rajapaska offiziell angenommen. Er war vor einigen Tagen aus dem Land geflohen und befindet sich inzwischen in Singapur im Exil. Nach monatelangen Anti-Regierungs-Protesten beugte er sich gestern dem Druck der Straße und verkündete per E-Mail, seinen Posten an der Spitze Sri Lankas zu räumen.

Die Menschen im Land leiden unter einer verheerenden Wirtschaftskrise. Es mangelt an Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten. Die Verantwortung sehen sie bei Rajapaksa und seinen Vertrauten, die Sri Lanka durch wirtschaftliches Missmanagement und Korruption in den Bankrott getrieben hätten.

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