Ukraine-Krieg: Schule in Bachmut zerstört, weitere Angriffe in der Region Donezk

Zerstörung nach einem Raketenangriff in der Stadt Tschugujiw, Ukraine
Zerstörung nach einem Raketenangriff in der Stadt Tschugujiw, Ukraine Copyright Evgeniy Maloletka/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Seitdem Russland die vollständige Kontrolle über die Region Luhansk gewonnen hat, richten sich die militärischen Bemühungen verstärkt auf die Region Donezk.

WERBUNG

Nach größeren Gebietsverlusten im Osten der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj einen neuen Befehlshaber eingesetzt: Viktor Horenko soll ab sofort das Truppenkommando im Osten übernehmen.

Ein von der ukrainischen Nationalpolizei veröffentlichtes Video zeigt, wie am Sonntag ein Schulgebäude in der Stadt Bachmut, in der Region Donezk, von Raketen getroffen und komplett zerstört wird.

Seitdem Russland die vollständige Kontrolle über die Region Luhansk gewonnen hat, richten sich die militärischen Bemühungen verstärkt auf die Region Donezk, die nur teilweise in der Hand der Separatisten ist.

Eine neue russische Großoffensive hat es bislang nicht gegeben, allerdings veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium dieses Video, das den Einsatz zusätzlicher militärischer Ausrüstung in der Ukraine zeigt.

In Tschugujiw, in der Region Charkiw, schlugen in der Nacht zwölf Raketen ein und zerstörten zahlreiche Gebäude. Die Bürgermeisterin der Stadt befürchtete Tote unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude:

"All die Jahre hat unsere Gesellschaft, haben die Einwohner:innen komfortable Lebensbedingungen geschaffen und aufgebaut. Und jetzt zerstört der Feind all dies, tötet Kinder und friedliche Einwohner. Es ist sehr schwer, das alles zu beschreiben", erklärt die Bürgermeisterin der Stadt Galina Minajewa.

Charkiw, die zweitgrößte Stadt der Ukraine, gilt als eines der nächsten Ziele des russischen Feldzugs. Aus den Reihen des ukrainischen Militärs wird allerdings bezweifelt, dass Moskau über genügend Truppen in der Region verfügt, um die Stadt einzunehmen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Ukraine: Armee meldet wieder Angriffe auf Ziele bei Kiew

Getreide-Export aus der Ukraine: Drei Häfen wieder in Betrieb

Lawrow gibt Westen Schuld an Ausweitung des Krieges