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Welt-Schachverband: Matt in einem Wahlgang

Der alte ist der neue Präsident
Der alte ist der neue Präsident Copyright SEYRAN BAROYAN/AFP or licensors
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Von Frank Weinert
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Arkadi Dworkowitsch – von 2012 bis 2018 stellvertretender russischer Ministerpräsident unter Vladimir Putin – wurde mit einem Erdrutschsieg als Chef des internationalen Schachverbandes FIDE wiedergewählt.

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Was für ein Schachzug: Arkadi Dworkowitsch – von 2012 bis 2018 stellvertretender russischer Ministerpräsident unter Vladimir Putin – wurde in Indien mit einem Erdrutschsieg als Chef des internationalen Schachverbandes FIDE wiedergewählt.

Der 50-jährige Dworkowitsch darf – anders als in vielen anderen Sportarten – sein Amt behalten. Sein Herausforderer – und wohl auch das Bauernopfer – ist der ukrainische Großmeister Andrii Baryshpolets. Der behauptete, der Amtsinhaber sei Teil von Moskaus "Kriegsmaschinerie": "Du, Arkadi, bist verantwortlich für das, was jetzt in der Ukraine passiert. Du bist verantwortlich für den Aufbau der russischen Regierung und der russischen Kriegsmaschinerie. Und wir als Schachwelt, wie können wir uns das leisten?"

Insgesamt 157 von 179 nationalen Schachverbänden stimmten in Indien für Arkadi Dworkowitsch als Präsident, nur 16 Stimmen erhielt sein ukrainischer Herausforderer.

Im Frühjahr schien Dworkowitsch die russische Invasion zu kritisieren, als er in einem Interview sagte, dass seine "Gedanken bei den ukrainischen Zivilisten" seien. Doch dann ruderte er – offenbar auf Druck aus dem Kreml – zurück. Keine Rochade also beim internationalen Schachverband. Der alte und neue Verbands-König bleibt mit „Russischer Verteidigung“ im Amt.

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