Ukraine nimmt Krim ins Visier

Vakulina erklärt, wo gekämpft wird.
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Von Oleksandra Vakulina
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Vakulina erklärt, wo gekämpft wird.

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Die russischen Streitkräfte stellen ihre Truppen in der Ostukraine neu zusammen, um besser gegen die ukrainische Truppen in der Region Charkiw und Luhansk vorgehen zu können, und um in der Region Donezk weiter, wenn auch auf kleinerem Gebiet, anzugreifen, so das Institute for the Study of War.

Russische Streitkräfte griffen bei Svatove an, um früher verlorene Positionen wiederzugewinnen.

Russische Milblogger behaupten, dass die Kreminna-Front, insbesondere entlang dieser roten Linie, - mit Ausnahme von Bachmut -am schwierigsten zu überwinden sei.

Die russischen Streitkräfte setzen die Bodenangriffe um Bachmut fort. Das Institute for the Study of War gab an, dass die Wagner-Gruppe und die russischen Streitkräfte in intensive Kämpfe um Bakhmut verwickelt sind und hier erhebliche Ressourcen bereitstellten, dass aber die ukrainischen Streitkräfte entsprechend dagegen hielten.

Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov erklärte, dass die Ukraine beabsichtige, die Gegenoffensiven im Winter fortzusetzen, nachdem der harte Frost eine Manöverkriegsführung ermöglicht habe.

Unterdessen zielten ukrainische Streitkräfte weiterhin auf russische Militäranlagen und Logistikzentren entlang kritischer Bodenkommunikationslinien in der Südukraine.

Ukrainische Streitkräfte haben eine Brücke außerhalb der Stadt Melitopol beschädigt, ein bedeutendes Ziel für Kiew, denn sie ist für die Russen von großer Bedeutung für die Verteidigung der Krim.

Die Brücke ist außerdem wichtig für die Versorgung der russischen Streitkräfte in der Südukraine. Sie ist Teil einer Autobahn, die von Russland entlang der Südküste der Ukraine über Mariupol, Berdjansk und Melitopol verläuft.

Der Druck auf die russischen Streitkräfte in Melitopol scheint einem ähnlichen Muster zu folgen wie in Cherson, wobei jetzt sowohl die russischen Truppen als auch Versorgungswege und Logistikverbindungen zur Krim ins Visier genommen wurden.

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