Durchsuchung bei Macron und McKinsey: Finanzstaatsanwaltschaft ermittelt

Macron verzieht das Gesicht.
Macron verzieht das Gesicht. Copyright Thibault Camus/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
Von Euronews mit DPA, AP, AFP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Staatsanwaltschaft hat das Parteibüro von Macrons "Renaissance" sowie das Pariser Büro der US-Beratungsfirma McKinsey durchsuchen lassen.

WERBUNG

Die französische Staatsanwaltschaft hat die Parteizentrale von Emmanuel Macrons "Renaissance" sowie das Pariser Büro der US-Beratungsfirma McKinsey durchsuchen lassen.

Untersucht wird, ob Macron bei seinen Wahlkämpfen eine geheimgehaltene Unterstützung von McKinsey erhalten hat, die er in der Bilanz seiner Wahlkampffinanzierung hätte aufführen müssen. Konkret im Fokus stehen dabei die Wahlkämpfe in den Jahren 2017 sowie 2022.

Zwei Vorwürfe stehen im Raum

Macrons Partei wird von der französischen Finanzstaatsanwaltschaft vorgeworfen, Wahlkampfkonten unkorrekt geführt zu haben und die Firma McKinsey begünstigt zu haben. Ein Pressesprecher der "Renaissance" gab an, dass die Partei die Staatsanwaltschaft bei den Untersuchungen bereitwillig unterstützen wolle.

Laufende Ermittlungen seit Ende Oktober

Seit Ende Oktober wird in beiden Verdachtsfällen ermittelt. Im Zuge der sogenannten McKinsey-Affäre war bekannt geworden, dass die US-Firma in Frankreich über mindestens zehn Jahre keine Steuern gezahlt hat.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Geberkonferenz: Gut eine Milliarde Euro für Ukraine

Macron will in New Orleans für französische Sprache werben

Enttäuschte Touristen in Paris: Am Eiffelturm wird erneut gestreikt