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Welche Antwort auf die Gewalt in der Silvesternacht in Berlin?

Gewalt in der Silvesternacht in Berlin Neukölln
Gewalt in der Silvesternacht in Berlin Neukölln Copyright Paul Zinken/(c) Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Von Kirsten RipperEuronews mit ARD via EBU, Anadolu
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Innenministerin Faeser und Berlins Bürgermeisterin Giffey haben in Neukölln mit Feuerwehrleuten gesprochen, die in der SIlvesternacht angegriffen wurden. Welche Antwort braucht es auf die "neue Dimension der Gewalt"?

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Innenministerin Nancy Faeser und Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey haben mit den Feuerwehrleuten in Neukölln gesprochen, die in der Silvesternacht einer neuen Dimension von Gewalt ausgesetzt waren. Beide SPD-Politikerinnen wollten vor allem den Feuerwehrleuten zuhören. Der Chef der Berliner Feuerwehr erklärte, dass die neue Dimension der Gewalt auch darin bestand, dass die Feuerwehrleute in einen Hinterhalt gelockt worden seien.

Faeser sprach nach der Diskussion mit den Feuerwehrleuten hinter verschlosenen Türen von, "bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund, die unseren Staat verachten." Ihnen müssten "mit harter Hand und klarer Sprache" Grenzen aufgezeigt werden. 

Verschärfung der Regeln für Schreckschusswaffen

Die Innenministerin versprach eine Verschärfung der Waffengesetze - besonders für Schreckschusswaffen, die in der Silvesternacht eine große Rolle gespielt hätten.

Silvesternacht nur die "Spitze des Eisbergs"

Am 12. Februar wird in Berlin neu gewählt - auch das Amt von Oberbürgermeisterin Giffey steht dabei auf dem Spiel. Die ehemalige Bürgermeisterin von Neukölln erklärte, so ein Silvester dürfe es nicht ncoh einmal geben. Aber die Nacht zum neuen Jahr sei nur "die Spitze des Eisbergs".

Die Politikwissenschaftlerin und Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial setzt auf soziale Angebote und Integration. Dabei müsse die soziale Herkunft der Jugendlichen in den Vordergrund gestellt werden.

Sie meint, "dass wir jungen Menschen eine Perspektive geben und dass wir vor allem diese jungen Menschen als unsere Jugendlichen betrachten. Das sind keine Fremden, wir müssen immer auch das Signal senden: "Ihr gehört dazu". Wenn wir sie stigmatisieren und zu Fremden machen, dann verstärken wir eigentlich dieses Gefühl und die Gefahr, dass die Gruppe größer wird. Und das müssen wir unbedingt verhindern."

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