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Klimaaktivist:innen protestieren gegen SUV-Werbung mit europaweiter Plakataktion

Ein umgestaltetes Werbeplakat in Brüssel, 16. Januar 2023
Ein umgestaltetes Werbeplakat in Brüssel, 16. Januar 2023 Copyright euronews
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Von Hans von der Brelie
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Mit einer europaweit organisierten Plakataktion protestieren drei Gruppen von Klimaschützern gegen SUV-Werbung der Automobilindustrie.

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Klimaaktivist:innen haben in einer europaweit koordinierten Kampagne Werbeplakate der Autoindustrie für ihre Zwecke umgewandelt.

Sie wollen damit auf die Auswirkungen des Sektors auf die Umwelt und das Klima aufmerksam machen.

In Brüssel begann die Aktion am Montag zeitgleich mit dem Internationalen Automobilsalon, der in dieser Woche hier stattfindet.

Tona Merriman von der Gruppe Brandalism erklärt:

"Die Werbung für diese großen, überdimensionalen Fahrzeuge erwähnt die Auswirkungen auf das Klima überhaupt nicht. Es ist also ganz einfach. Man nehme die Autowerbung, ergänze die Klimabotschaft, und voilà! Die Franzosen nennen es "detournement", also ein Hijacking der ursprünglichen Werbung."

Die Aktion wurde von Extinction Rebellion in Zusammenarbeit mit den Gruppen Subvertisers' International und Brandalism organisiert.

Mehr als 400 auf diese Weise verwandelte Plakate wurden in London, Berlin, Frankfurt, Paris und anderen Städten angebracht.

Die Aktivisten fordern eine strengere staatliche Politik zur Regulierung der Werbung für umweltschädliche Produkte.

Im Verkehrssektor wurden bislang nur sehr geringe CO2-Einsparungen erreicht. Die Statistiken sprechen eine klare Sprache - deshalb Aktionen wie diese hier in Brüssel.

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