Rettungserfolg in Diyarbakır: Mann nach 14 Stunden aus Trümmern befreit

In der Stadt Diyarbakir wird fieberhaft nach Überlebenden gesucht
In der Stadt Diyarbakir wird fieberhaft nach Überlebenden gesucht Copyright AP Photo/Mahmut Bozarsan
Von euronews
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Andere Menschen in der türkischen Großstadt hoffen und bangen, dass auch ihre verschütteten Angehörigen gerettet werden können.

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Die Rettungskräfte in der türkischen Stadt Diyarbakir arbeiten mit Hochdruck.

„Meine beiden Neffen und mein Vetter sind da drin. Sie sind verschüttet. Wegen des Mangels an Organisation kommen wir nicht an sie ran“, sagt ein Mann.

Den Überlebenden bleiben oft nur bange Blicke auf die eingestürzten Gebäude. Mit jeder Minute, die ohne Rettung der Verschütteten verstreicht, schwindet auch die Hoffnung.

„Meine Neffen leben hier“, so ein Mann. „Als wir hörten, dass das Gebäude eingestürzt sei, sind wir hergekommen. Wir sind seit 5 Uhr hier. Sie sind verschüttet. Wir warten darauf, dass sie gerettet werden. Jetzt sind die Such- und Rettungsarbeiten aber eingestellt worden, weil noch ein Erdbeben erwartet wird“, berichtet er.

Kleiner Erfolg für die Suchkräfte in Diyarbakır: Sie retteten zwei Frauen und einen 35 Jahre alten Mann. Rund 14 Stunden hatte er unter den Trümmern gelegen. Sechs Gebäude in der Millionenstadt stürzten in Folge des Erdbebens ein.

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