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Enge Freunde üben zusammen: Russisch-chinesische Manöver vor Südafrika

Die Fregatte Admiral Gorschkow in Richards Bay, Südafrika, am 22.02.2023
Die Fregatte Admiral Gorschkow in Richards Bay, Südafrika, am 22.02.2023 Copyright AP/Russian Defense Ministry Press Service
Copyright AP/Russian Defense Ministry Press Service
Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Parallel zum Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs in der Ukraine halten Russland, China und Südafrika eine gemeinsame Flottenübung ab. Und ein chinesischer Top-Diplomat war zu Besuch bei Wladmir Putin im Kreml.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat den hochrangigen chinesischen Außenpolitiker Wang Yi in Moskau empfangen und dabei die Bedeutung der engen Beziehungen beider Länder betont. Diese seien aktuell besonders wichtig, sagte Putin. Man verfolge gemeinsame strategische Ziele auf der Weltbühne.

Putin sagte weiter: "Die Zusammenarbeit auf der internationalen Bühne zwischen der Volksrepublik China und der Russischen Föderation hat, wie wir nicht nur einmal betont haben, eine sehr große Bedeutung für die Stabilisierung der internationalen Lage."

China hat den russischen Angriffskrieg in der Ukraine nicht verurteilt, sich aber auch nicht öffentlich gegen die Sanktionen des Westens gestellt. Wang Yi war bemüht, die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA nicht zu hoch zu hängen. 

Wang Yi: "Keinem Druck beugen"

Den Dauerrivalen nannte er auch nicht direkt: "Die umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Russland ist niemals gegen eine dritte Partei gerichtet, und natürlich wird sie nicht durch Einmischung und Provokation einer dritten Partei beeinträchtigt. Wir werden uns nicht dem Zwang und Druck einer dritten Partei beugen."

Russland vertieft unterdessen die Beziehungen auch zu anderen Ländern wie Südafrika. So führen die russische und die chinesische Marine derzeit Manöver in südafrikanischen Hoheitsgewäsern durch, mit aktiver Beteiligung des gastgebenden Militärs. Die Sorgen des Westens um mögliche chinesische Waffenlieferungen an Russland dürften dadurch nicht geringer werden.

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