Honduras wechselt zu China - Nur noch 13 Staaten auf der Seite Taiwans

Honduras stellt sich auf die Seite Chinas
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Von Euronews mit AFP, dpa
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Taiwan sagt, Peking habe Druck auf Honduras ausgeübt, damit es sich auf die Seite von China stelle.

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China und Honduras haben offiziell diplomatische Beziehungen aufgenommen. Dabei erklärt Taiwan, die Führung in Peking habe Druck auf das lateinamerikanische Land ausgeübt und die Regierung in Tegucigalpa eingeschüchtert. Der taiwanesische Außenminister Joseph Wu sagte auch, Honduras mache sich Illusionen in Bezug auf Wirtschaftshilfen aus China.

Honduras - mit seinen 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern - gehört zu den ärmsten Staaten Mittelamerikas und hatte zuvor mit China über den Bau eines Staudamms zur Stromerzeugung verhandelt.

Da China Taiwan als sein Staatsgebiet betrachtet, sind damit die diplomatischen Beziehungen von Honduras zu Taiwan jetzt beendet. Peking strebt offiziell die "Wiedervereinigung" mit Taiwan und dessen 23 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern an.

Weltweit gibt es nur noch 13 Staaten darunter Paraguay - und in Europa allein der Vatikan -, die gegen Chinas Machtanspruch auf der Seite Taiwans stehen. 

Immer wieder sorgen auch Besuche internationaler Politikerinnen und Politiker in Taiwan für Aufregung.

Zuletzt hatte die Taiwan-Reise der deutschen Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger international Schlagzeilen gemacht.

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