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Proteste und Streiks in Frankreich: Gewerkschaftschef will verhandeln

Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich
Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich Copyright Thibault Camus/AP
Copyright Thibault Camus/AP
Von Euronews mit dpa
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Laurent Berger von der CFDT meint, eine Mediation könnte helfen.

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In Frankreich haben die Gewerkschaften erneut zu Streiks und Kundgebungen gegen die umstrittene Rentenreform aufgerufen.

Für den zehnten Protesttag rechneten die Behörden mit biszu 900.000 Teilnehmern bei den über 200 Kundgebungen.

Der Chef von Frankreichs größter Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, hat eine Mediation im festgefahrenen Streit um die Rentenreform vorgeschlagen. Er sagte:  "Lassen Sie das Rentenalter von 64 zunächst sechs Wochen lang aussetzen und verhandeln. Während dieser Zeit setzen wir uns an einen Tisch und diskutieren die Rentenfrage, damit wir sehen, ob wir einen sozialen Kompromiss finden können."

Die Proteste richten sich gegen die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre. Die Mitte-Regierung will mit der Reform eine drohende Lücke in der Rentenkasse schließen.

Die über Wochen friedlichen Proteste wurden zuletzt von massiver Gewalt und Auseinandersetzungen überschattet.

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