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USA verhängen Sanktionen gegen russische Bank mit Sitz in Budapest

US-Botschafter in Ungarn, David Pressman
US-Botschafter in Ungarn, David Pressman Copyright Budapest
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Von Euronews mit dpa
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Die IIB war eine Entwicklungsbank für Länder des früheren Ostblocks.

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Das US-Finanzministerium hat die von Russland kontrollierte, in Budapest ansässige Internationale Investitionsbank (IIB) mit Sanktionen belegt. 

Die IIB war früher eine Entwicklungsbank des ehemaligen Ostblocks.

Ungarn ist das einzige EU- und Nato-Land, das noch in der Bank verblieben ist.

David Pressman, US-Botschafter in Ungarn: "Seit sie (die Bank) im Jahr 2019 von Russland nach Budapest umgezogen ist, haben wir der ungarischen Regierung gegenüber unsere Besorgnis über die Risiken zum Ausdruck gebracht, die ihre Präsenz in Ungarn für das NATO-Bündnis darstellt. Mit dieser Ankündigung zeigen die USA, dass wir Maßnahmen ergreifen und den Zugang Russlands und sanktionierter russischer Personen zum internationalen Finanzsystem einschränken."

Der Botschafter beklagte, dass Budapest die Bedenken der USA immer beiseite gewischt habe.

Vor der US-Botschaft in Budapest standen einzelne Menschen, die Plakate mit den Worten: "Yankee, geh nach Hause!" hochhielten.

Gleichzeitig wirft die Regierung in Budapest den USA vor, Washington wolle Ungarn dazu drängen, für die Ukraine Position zu beziehen. Die US-Botschaft hatte eine Plakataktion in mehreren Städten finanziert, auf den Postern steht "Russen raus!" - in Anspielung auf die Sowjetzeit und auf die Ukraine.

Die am Mittwoch verhängten Sanktionen richten sich auch gegen das Führungspersonal der IIB, zwei Russen und einen Ungarn.

Die Sanktionen bedeuten unter anderem, dass Konten und Guthaben der betroffenen Institutionen und Personen in den USA eingefroren werden und dass die betroffenen Personen nicht in die USA einreisen dürfen.

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