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Energieriegel und Borschtsch: Freiwillige bereiten Trockenkost für die Gegenoffensive

Waschküche und Kantine: Das Leben in Orichiw spielt sich im Keller ab.
Waschküche und Kantine: Das Leben in Orichiw spielt sich im Keller ab. Copyright DIMITAR DILKOFF/AFP or licensors
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Von Euronews mit AFP
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Die Bilder dieser Reportage wurden vom französischen AFP-Reporter Arman Soldin gedreht. Der 32-Jährige wurde kurz danach bei einem Raketenangriff in der Nähe von Bachmut getötet, in Ausübung seiner Arbeit. Diese Videos gehören zu seinen letzten Aufnahmen.

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Die ukrainische Südfront liegt nur sieben Kilometer von der Kleinstadt Orichiw, in der Oblast Saporischschja, entfernt.

Von den rund 15.000 Einwohner:innen sind noch etwa 1.000 vor Ort und versuchen, sich irgendwie durchzuschlagen in Erwartung der ukrainischen Großoffensive. Das Leben spielt sich vor allem im Keller ab. Bei gemeinsamen Mahlzeiten träumen sie von Frieden inmitten des Chaos.

Die Sozialarbeiterin und freiwillige Köchin Switlana Romashko blickt mit Entsetzen auf die Zerstörung ihrer Stadt. "Es ist sehr traurig und rührt mich zu Tränen. Ich sehe es jeden Tag; ich gehe morgens zur Arbeit, da war ein Haus, ich kehre abends wieder zurück- da ist kein Haus mehr. Es ist sehr traurig und man kann jeden Tag weinen, oder auch nicht. Der Feind wird mich nicht weinen sehen."

Die Bilder dieser Reportage wurden vom französischen AFP-Reporter Arman Soldin gedreht. Der 32-Jährige wurde kurz danach bei einem Raketenangriff in der Nähe von Bachmut getötet, in Ausübung seiner Arbeit. Diese Videos gehören zu seinen letzten Aufnahmen.

"Essen ist unsere Front": Dehydrierter Borschtsch und Energieriegel für die Soldaten

Während der Krieg weiter wütet, wird die Versorgung mit Lebensmitteln im ganzen Land immer wichtiger. In Kiew, in der "Feldküche B-50", bereitet der Verein Energieriegel aus Nüssen und Trockenfrüchten zu. "Lebensmittel sind immer wichtig, aber in Kriegszeiten sind sie besonders wichtig. Es ist unsere Front", sagt die 35-jährige Freiwillige.

Auch Borschtsch, das ukrainische Nationalgericht, wird als Instantsuppe präpariert. Kulinarische Kreativität, um die an der Front kämpfenden Soldaten zu ernähren.

Switlana Kosina koordiniert die freiwilligen Helfer:innen der Gruppe "Kucharska sotna stolicy". "An der Front geht es vor allem um Munition und Nahrung. Damit schießen sie, und damit ernähren sie sich.

Lebensmittel in dieser Form sind sehr praktisch, weil sie kompakt sind. Sie können ein solches Paket in einer Tasche oder sogar in einer Jackentasche aufbewahren. Stecken Sie es einfach unter Ihre kugelsichere Weste."

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