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G7 in Japan, Zentralasiengipfel in China

Der chinesische Präsident Xi Jinping im Vorfeld des China-Zentralasien-Gipfels in Xian
Der chinesische Präsident Xi Jinping im Vorfeld des China-Zentralasien-Gipfels in Xian Copyright FLORENCE LO/AFP or licensors
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Von euronews
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Zeitgleich mit dem Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs in Japan richtet China einen Zentralasien-Gipfel in Xi'an aus. Peking will das Vakuum füllen, das der russische Angriffskrieg in den ehemaligen Sowjetstaaten geschaffen hat.

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Der chinesische Präsident Xi Jinping traf sich mit den Teilnehmern an einem durchaus symbolischen Ort, über den traditionell der Handel über die Seidenstraße abgewickelt wurde.

Das Treffen spiegelt nach Expertenmeinung den Wunsch Pekings wider, seinen regionalen Einfluss zu stärken und dabei das Vakuum zu füllen, das der russische Angriffskrieg in der Ukraine in den ehemaligen Sowjetstaaten geschaffen hat.

Es ist das erste persönliche Gipfeltreffen zwischen den Staatschefs der fünf zentralasiatischen Länder Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 31 Jahren. China will alte Verbindungen wieder aufleben lassen, um seinen Einfluss zu sichern.

Zentralasien war die erste Region, in der die Belt and Road Initiative oder auch "Neue Seidenstrasse" auflebte. Großprojekte wie Gas- und Ölpipelines oder Strassenverbindungen wurden angeschoben.

Der Handel mit den zentralasiatischen Ländern erreichte im Jahr 2022 ein Volumen von 70 Milliarden Dollar und stieg im ersten Quartal dieses Jahres um 22 %. China sucht Energie, Rohstoffe und Vernetzung - die Länder Zentralasiens gewinnen an Bedeutung.

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