EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Klimaneutraler Stadtteil: Prag auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Hier soll das neue klimaneutrale Viertel entstehen
Hier soll das neue klimaneutrale Viertel entstehen Copyright Euronews
Copyright Euronews
Von Jiri Skacel
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die tschechische Hauptstadt Prag hat ein großes Zukunftsprojekt: ihren ersten klimaneutralen Stadtteil, völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Gas oder Kohle.

WERBUNG

Der Prager Stadtrat hat für den Bau des klimaneutralen Viertels eine Studie in Auftrag gegeben: entstehen könnte der kohlenstofffreie Wohnraum in der Nähe des Stadtzentrums - im neuen Stadtteil Bubny-Zatory.

"Wir werden den Prager Klimaplan bis 2030 erfüllen und gleichzeitig unsere Abhängigkeit von russischem Gas deutlich reduzieren, denn so werden wir rund 29 Millionen Kubikmeter Gas einsparen", sagt der Infrastruktur-Berater Michal Hroza.

Kläranlage als Heizung: Wärme soll aus Abwasser erzeugt werden

Eine der erneurerbaren Energiequellen für das Viertel soll eine Kläranlage sein:

Das Projekt umfasst die Wärmenutzung des in der zentralen Kläranlage in Bubeneč geplanten Energiezentrums, das aus Abwasser Wärme erzeugen wird.

Die Kläranlage verarbeitet mittlerweile 3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die Temperatur sinkt das ganze Jahr über niemals unter 15 Grad Celsius.

Der Vorsitzende der 'Prague Water Management Company' Pavel Valek: „Durch leistungsstarke Wärmepumpen können wir das Wasser auf bis zu 110 Grad erhitzen und diese Energie dann in die Warmwasseranlage einspeisen.“

Der neue Stadtteil Bubny-Zatory ist auf einer Fläche von mehr als 100 Hektar geplant und bietet Platz für bis zu 25.000 Einwohner in 11.000 Wohnungen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Pride in Prag: Tausende feiern Regenbogen-Parade

Klimaprotest bei Hauptversammlung von Ölriese Total

Bundesweite Razzia gegen "Letzte Generation" - Klimaschützer empört