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Ukraine-Krieg: In Odessa wird aufgeräumt, im Osten weiter gekämpft

Ein Junge betet in der Verklärungskathedrale in Odessa, die vor einigen Tagen Ziel russischer Angriffe wurde
Ein Junge betet in der Verklärungskathedrale in Odessa, die vor einigen Tagen Ziel russischer Angriffe wurde Copyright AP Photo
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Von Euronews mit dpa
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Die Innenstadt und die Verklärungskathedrale von Odessa waren tagelang Ziel russischer Angriffe.

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Tagelang war ihre Stadt Ziel russischer Raketen- und Drohnenangriffe, nun fangen die Bewohner der ukrainischen Stadt Odessa mit den Aufräumarbeiten an. Auch blieben die Innenstadt von Odessa und die Verklärungskatherdrale, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, von den russischen Angriffen nicht verschont. In den nächsten Tagen soll ein UNESCO-Team in der Stadt eintreffen, um die immensen Schäden an den Kulturstätten zu begutachten.

Unterdessen hat das russische Parlament die Obergrenze für Einberufungen zum Militärdienst um drei Jahre auf 30 angehoben. Die Staatsduma beschloss die Gesetzesänderung in zweiter und dritter Lesung. Anfang nächsten Jahres tritt sie in Kraft. Bislang liegt die Obergrenze bei 27 Jahren. Das Mindestalter soll hingegen bei 18 Jahren bleiben.

Probleme an der Front

Die ukrainischen Streitkräfte haben eigenen Angaben nach Geländegewinne in der Ost- und Südukraine erzielt, doch auch mit Problemen zu kämpfen. "Aufgrund der schwierigen und gegensätzlichen Situation in den Abschnitten Bachmut und Lyman mussten wir unsere Pläne anpassen", teilte der Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte, Olexander Syrskyj, im Nachrichtendienst Telegram am Dienstag mit.

Zuvor hatte Generalstabssprecher Andrij Kowaljow von einem Vormarsch in Richtung des Dorfs Andrijiwka südlich der russisch kontrollierten Stadt Bachmut gesprochen. Im südlichen Teil des Donezker Gebiets seien die ukrainischen Truppen wiederum zwischen 500 und 750 Meter bei der Ortschaft Staromajorske vorangekommen.

Die ukrainischen Planänderungen beziehen sich mutmaßlich auf russische Vorstöße aus dem Luhansker Gebiet in Richtung der benachbarten Region Charkiw nördlich der von Kiew kontrollierten Stadt Lyman. Übereinstimmenden Berichten zufolge sollen russische Truppen westlich von Karmasyniwka Geländegewinne erzielt haben.

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