EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Weitergabe von F-16-Kampfjets: Grünes Licht für Niederlande und Dänemark

USA wollen die Weitergabe von F-16-Kampfjets ermöglichen
USA wollen die Weitergabe von F-16-Kampfjets ermöglichen Copyright AP Photo/Czarek Sokolowski
Copyright AP Photo/Czarek Sokolowski
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Der Weitergabe von US-Kampfflugzeugen des Typs F-16 an Kiew will Washington nicht im Wege stehen. Dänemark und die Niederlande bekamen in diesem Zusammenhang grünes Licht von der US-Regierung. Unterdessen zeigte sich die UN hinsichtlich der Lieferung von Streumunition an die Ukraine in Sorge.

WERBUNG

Derweil will die US-Regierung Dänemark und den Niederlanden eine schnelle Weitergabe von F-16-Kampfflugzeugen an die Ukraine ermöglichen. Die Kampfjets würden an Kiew geliefert, sobald die Ausbildung ukrainischer Piloten und Techniker abgeschlossen sei, hieß es aus dem Außenministerium in Washington. Man wisse es zu schätzen, dass Dänemark und die Niederlande diese Koalition zur Ausbildung ukrainischer Piloten anführen, hieß es.

Innerhalb der Nato hat sich im Sommer eine von Dänemark und den Niederlanden geführte Koalition gebildet, um ukrainische Piloten für die Nutzung der F-16 auszubilden. Dem haben auch die USA zugestimmt. Aus Beständen in den Niederlanden, Belgien, Dänemark oder Norwegen könnten später auch Flugzeuge abgegeben werden, hieß es damals.

Die USA müssen die Übergabe der Militärjets von ihren Verbündeten an die Ukraine genehmigen, weil die Maschinen von der US-Firma Lockheed Martin gebaut werden und sensible Technologie an Bord haben. Deshalb hat Washington auch ein Mitspracherecht dabei, wer daran ausgebildet wird.

Allerdings ist die zugesagte Ausbildung zwischen den Beteiligten noch nicht organisiert. Die derzeitige Bodenoffensive ukrainischer Truppen leidet unter dem fehlenden Schutz aus der Luft und kommt weniger schnell voran als in Kiew erhofft.

Streumunition: UN in Sorge

Unterdessen stoßen die anhaltenden Lieferungen schwerer Waffen an die Ukraine bei den Vereinten Nationen auch auf Kritik. Die UN gaben sich "sehr besorgt", dass beispielsweise auch Streumunition in das Land gelange.

Die UN-Chefin für Abrüstung, Izumi Nakamitsu, befürchtet, dass viele dieser Waffen in falsche Hände gelangen könnten. Diese Art von Munition solle der Geschichte überlassen und nicht verwendet werden, erklärte die Leiterin des UN-Büros für Abrüstungsfragen. "Maßnahmen zur Eindämmung des Risikos der Abzweigung von Waffen und Munition an nicht autorisierte Endverwender und für nicht autorisierte Verwendungszwecke" seien von "entscheidender Bedeutung", um weitere Instabilität in der Ukraine, der Region und darüber hinaus zu verhindern.

Tagebücher über den Krieg

Durch den Angriffskrieg leidet vor allem die Zivilbevölkerung der Ukraine, darunter auch Kinder.

Im Rathaus von Amsterdam ist eine Ausstellung eröffnet worden, in der Tagebücher und Zeichnungen ukrainischer Kinder zu sehen sind. Wie etwa von Mykola Kostenko, der als Teenager 21 Tage lang die Belagerung von Mariupol überlebte.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

F-16-Kampfjets für die Ukraine: Piloten werden in Rumänien ausgebildet

Auch Kinder unter den Opfern von Russlands Angriff in Tschernihiw in der Ukraine: Video geht viral

Selenskyj: Verteidigung des Luftraums und der Front hat oberste Priorität