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Weiland in Thailand: Ex-Regierungschef Shinawatra kehrt aus dem Exil zurück

Zurück aus dem Exil: Thaksin Shinawatra
Zurück aus dem Exil: Thaksin Shinawatra Copyright BRENDAN SMIALOWSKI/AFP or licensors
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Von euronews
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Es-Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ist nach Jahren des Exils zurück in Thailand. Doch was bedeutet das für das krisengeschüttelte Land?

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Nach 15 Jahren im Exil ist der ehemalige thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra in sein Land zurückkehrt.

Shinawatra war in Abwesenheit wegen Korruption und Machtmissbrauchs zu über zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Hier verneigt er sich vor einem Porträt des Königs.

Anschließend wurde der 74-Jährige von Sicherheitskräften festgenommen. Seine Rückkehr kommt inmitten einer schweren innenpolitischen Krise in Thailand.

Shinawatra traf am Dienstagmorgen in einem Privatjet in Bangkok ein, wenige Stunden bevor der Kandidat seiner Pheu Thai Partei, Srettha Thavisin, zum nächsten thailändischen Premierminister gewählt wurde. Damit ist die Koalition der Pheu Thai mit ihren ehemaligen militärischen Rivalen, die die Partei 2014 durch einen Putsch abgesetzt hatten, gefestigt.

Thaksin, Thailands erfolgreichster gewählter Regierungschef, wird seit langem von konservativen Royalisten gefürchtet, die Militärputsche und umstrittene Gerichtsverfahren unterstützt haben, um ihn zu schwächen. Er ging 2009 ins selbst auferlegte Exil, nachdem er zwei Jahre zuvor durch einen Putsch abgesetzt worden war. Er machte zwar keinen Hehl daraus, dass er sich nach Thailand zurücksehnte, aber was ihn so lange fernhielt, waren die verschiedenen Strafverfahren, die gegen ihn anhängig waren. Doch nun ist der forsche, politisch ehrgeizige Telekom-Magnat zurück - und wurde sofort zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, weil er behauptet, die Verurteilungen seien politisch motiviert.

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