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Warum ist der Wagner-Chef abgestürzt? Russland lehnt internationale Untersuchung ab

Am Grab von Wagner-Chef Prigoschin in St. Petersburg
Am Grab von Wagner-Chef Prigoschin in St. Petersburg Copyright Dmitri Lovetsky/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Euronews mit AFP, AP, WSJ
Zuerst veröffentlicht am
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Am Tag nach der Beerdigung von Wagner-Boss Prigoschin hat Russland eine internationale Untersuchung des Absturzes des Flugzeugs abgelehnt. Aber es kommen Andeutungen aus dem Kreml.

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Einen Tag nach der Beerdigung von Jewgeni Prigoschin hat der Kreml eine internationale Untersuchung des Absturzes durch den brasilianischen Hersteller der Maschine vom Typ Embraer abgelehnt.

Der Sprecher von Wladimir Putin deutete allerdings an, dass das Flugzeug mit 10 Personen an Bord absichtlich zum Absturz gebracht worden sein könnte. Was vorgefallen ist, sollen die russischen Ermittlungen ans Licht bringen.

Peskow: "Sie wissen, wovon wir sprechen"

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin:

"Es gibt verschiedene Versionen, die in Betracht gezogen werden, darunter die Version, Sie wissen, wovon wir sprechen, sagen wir, vorsätzliches Fehlverhalten und so weiter. Lassen Sie uns daher die Ergebnisse unserer russischen Untersuchung abwarten, die von der Untersuchungskommission durchgeführt wird."

Putins Racheakt?

Viele Kreml-Kritiker und Experten im Westen gehen davon aus, dass der Absturz und Prigoschins Tod ein Racheakt für den Aufstand der Wagner-Truppe Ende Juni waren.

Der ehemalige Putin-Vertraute Jewgeni Prigoschin hatte die Militärführung und sogar Putins Begründung für den Krieg in der Ukraine immer wieder öffentlich kritisiert.

Prigoschin wollte nicht getrackt werden

Wie das Wall Street Journal berichtet, hatte der Militärunternehmer Prigoschin zuletzt auf seinen Flügen die Transponder der Flugzeuge ausgeschaltet, die Überwachung blockiert und während der Flüge das Ziel geändert. So wollte der Wagner-Boss verhindern, dass er getrackt werden konnte.

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