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WMO-Bericht: Immer heißer werdender Planet schadet Umwelt und Gesundheit

Eine Frau steht vor einer Ventilator im australischen Melbourne
Eine Frau steht vor einer Ventilator im australischen Melbourne Copyright AP Photo
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Von Euronews
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Pünktlich zum "Internationalen Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel" warnt die Weltwetterorganisation vor immer häufiger werdenden Hitzewellen und mahnt zu mehr gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel und die Luftverschmutzung.

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Die Welt heizt sich auf. Das ist nicht nur eine gefühlte Realität, die die meisten von uns in den vergangenen Wochen zu spüren bekamen. 

Der Sommer 2023 war global gesehen der mit Abstand heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen 1940. Das teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus am Mittwoch für die drei Monate Juni bis August mit. 

Die Durchschnittstemperatur habe in dem Zeitraum bei 16,77 Grad und damit 0,66 Grad über dem Durchschnitt gelegen, noch einmal deutlich höher als im bisherigen Rekordjahr 2019 mit 16,48 Grad.

Messbare Auswirkungen auf die Luftqualität

Wissenschaftler:innen sagen, Grund dafür ist der Klimawandel, der zu immer mehr Hitzewellen führt.

Diese extreme Hitze, begleitet von Waldbränden und Wüstenstaub, hat messbare Auswirkungen auf die Luftqualität, die menschliche Gesundheit und die Umwelt.

Vor diesen Auswirkungen warnt die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem jüngsten Bericht. Die Organisation mahnt zu gemeinsamen Anstrengungen gegen den Klimawandel und die schlechte Luftqualität.

Die Hitzewelle in Europa in 2022 hat definitiv zu einem Anstieg der Ozon-Belastung geführt. Der Rauch von Waldbränden schadet der Gesundheit der Menschen und des Ökosystems. Parks und Bäume können die Hitze in den sogenannten urbanen Hitzeinseln lindern, resümmiert der Bericht.

Während der Klimawandel von Menschen verursacht ist und durch eine längerfristige Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre entsteht, geschieht die Luftverschmutzung innerhalb von Tagen bis Wochen und ist tendenziell eher lokal.

John Locher/Copyright 2020 The AP. All rights reserved.
Ein Mann mit einer Wasserflasche auf seinem Kopf steht im kalifornischen Death Valley National ParkJohn Locher/Copyright 2020 The AP. All rights reserved.

Der WMO-Bericht erscheint pünktlich zum "Internationalen Tag der sauberen Luft für einen blauen Himmel" am 7. September. Das diesjährige Motto lautet "Gemeinsam für saubere Luft", und legt den Schwerpunkt auf die Notwendigkeit starker Partnerschaften und erhöhter Investitionen sowie die gemeinsame Verantwortung für den Kampf gegen Luftverschmutzung.

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