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Marokko: Helfen im Zeichen von internationalen Verwicklungen

Helfen ist schwer - auch in Marokko
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Von euronews
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Nach dem schweren Erdbeben in Marokko läuft die internationale Hilfe nur schleppend an. Ein Grund: Das Königreich lässt nicht jede Helfer ins Land.

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Die internationale Hilfe für Marokko läuft nur langsam an. Einer der Gründe: Das Königreich akzeptierte bislang nur die Unterstützung einer Handvoll „befreundeter Länder“: Spanien, Katar, Großbritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Andere Hilfswillige wie Frankreich oder Deutschland bleiben noch außen vor. Das sorgt für Irritationen. Denn eigentlich ist die Zeit knapp, wenn es darum geht, Leben zu retten.

Offiziell rechtfertigt die Regierung ihre Entscheidung damit, dass sie die Situation untersucht habe und keine Notwendigkeit dafür bestehe. Hinter vorgehaltener Hand wird über eine königliche Verärgerung über Frankreichs Position zur Westsahara gesprochen. Das Gebiet soll als marokkanisches Territorium anerkannt werden.

Freiwillige sammeln unterdessen in Frankreich Spenden. Die französische Regierung hat fünf Millionen Euro für in Marokko tätige NGOs freigegeben.

Die marokkanische Armee leistet Hilfe in den betroffenen Gebieten. Sie scheint nach Ansicht internationaler Beobachter mit der Bewältigung der Tragödie überfordert zu sein. Es gibt isolierte Berggebiete, in denen die dringend notwendige Hilfe nicht eingetroffen ist: weder für die Rettungskräfte noch für die Überlebenden.

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