EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Rätselraten um "toten" Admiral: Ukraine will Informationen prüfen

Die ukrainische Armee will bei einem Angriff auf Sewastopol mehr als 30 russische Offiziere getötet haben
Die ukrainische Armee will bei einem Angriff auf Sewastopol mehr als 30 russische Offiziere getötet haben Copyright Planet Labs PBC via AP
Copyright Planet Labs PBC via AP
Von Euronews mit AFP
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Russlands Verteidigungsministerium hat ein Video veröffentlicht, in dem Admiral Viktor Sokolow zu sehen ist. Dieser war nach ukrainischen Angaben bei dem Angriff auf die russische Schwarzmeerflotte ums Leben gekommen.

WERBUNG

Admiral Viktor Sokolow, der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, ist offenbar doch nicht unter den Toten des ukrainischen Angriffs auf den Marinestützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte. 

Ein am Dienstag vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video zeigt Sokolow unter den Anwesenden einer Videokonferenz des Ministerium unter der Leitung von Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Den Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge habe dieses Treffen am Dienstag stattgefunden.

Die Ukraine hatte am vergangenen Freitag das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol, einer Stadt auf der von Russland annektierten Krim, angegriffen. Am darauffolgenden Montag hatte die ukrainische Armee behauptet, dass sich unter den 30 Offizieren, die bei dem Schlag getötet worden waren, auch Admiral Sokolow befunden habe.

Nach der Veröffentlichung der Bilder von Viktor Sokolow gaben die ukrainischen Spezialeinsatzkräfte am Dienstag bekannt, dass das Video "mit einem anscheinend lebenden Sokolow" noch einmal von den Spezialeinheiten überprüft würde.

Moskau äußerte sich nicht zum Schicksal des Admirals. "Es gibt keine diesbezüglichen Informationen aus dem Verteidigungsministerium", so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Die Krim, eine 2014 von Russland annektierte Halbinsel, ist für die russische Marine sowie für die Logistik und Versorgung der Truppen, die den Süden der Ukraine besetzt halten, von entscheidender Bedeutung.

Die Ukraine, die eine umfassende Gegenoffensive zur Befreiung der besetzten Gebiete durchführt, versucht mit derartigen Angriffen, die Verteidigungsanlagen und die Widerstandsfähigkeit des russischen Militärs zu desorganisieren.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Kriegsexperten warnen: Trotz jüngster Fortschritte steht kein ukrainischer Durchbruch bevor

Russischer Angriff auf Postverteilungszentrum in Charkiw fordert sechs Tote

Angriff auf Hrosa: Erste Opfer zu Grabe getragen