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Delfine im Amazonas sterben - Wassertemperaturen von 39 Grad

Amazonasdelfine
Amazonasdelfine Copyright Fotograma EBU / Instituto Mamirauá
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Von AP
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Im brasilianischen Amazonasgebiet sind etwa 125 tote Süßwasserdelfine entdeckt worden. Die Art der Amazonas-Flussdelfine ist vom Aussterben bedroht.

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Im brasilianischen Amazonasgebiet sind etwa 125 tote Süßwasserdelfine entdeckt worden. Die Art der Amazonas-Flussdelfine ist vom Aussterben bedroht. 

Die Tiere wurden in dem See Tefé im Nordwesten Brasiliens gefunden. Die Behörden gehen davon aus, dass ihr Tod mit der aktuellen Hitze und Trockenheit in der Region zusammenhängt. 

Zuletzt waren hier Wassertemperaturen von 39 Grad Celsius genmessen worden. Wissenschaftler:innen untersuchen die Kadaver, um Hinweise auf die genauen Ursachen zu finden. Es wird angenommen, dass die Delfine wegen des heißen Wassers desorientiert waren  und nicht mehr richtig untertauchen konnten. 

Auch Fische sterben massenweise. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für die hauptsächlich indigenen Menschen, die hier wohnen. Der Bundesstaat Amazonas mit vier Millionen Einwohner:innen hat den Dürrenotstand ausgerufen, wie der Zivilschutz des Bundesstaats mitteilte.

Die Amazonas-Flussdelfine sind zahlreichen Belastungen ausgesetzt, wie den Auswirkungen von Wasserkraftwerken, der Quecksilberverschmutzung und Konflikten mit Menschen - und den Auswirkungen des Klimawandels.

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